Dienstag, 1. Mai 2007

Kentern mit Stil

Nur wenige Inseln in Second Life verfügen über ein gut ausgebautes Straßennetz. Eine davon ist Pangaea (wo es sogar eine gut ausgerüstete Werkstatt gibt). Aber nicht nur wegen der schönen Wege, die man hier zurücklegen kann, empfehlen wir diesen Fleck, sondern auch wegen der angenehmen Musik. Die ausgefuchste Soundanlage des wackeren Busses kann hier ihre 3 mal 15 Watt voll ausspielen - bitte erkundigen Sie sich bei unseren Hostessen nach Ohrstöpseln, falls Ihre Ohren laute und basslastige Musik nicht recht vertragen sollten.
Wie an so vielen Stellen in SL kann es leider auch hier zu plötzlichen Fahrtunterbrechungen kommen. Das mussten wir heute registrieren, als wir mitten in einem sportlichen Überholvorgang jäh aus unseren Träumen gerissen wurden. Mit einem Mal reagierten weder Lenkung noch Bremsen. Als sich herausstellte, dass auch die Hupe nicht mehr zur Verfügung stand, war klar: an eine sichere Weiterfahrt ist nicht mehr zu denken. Ein gelassener Druck auf das große Not-Aus-Kreuz am oberen Bildschirmrand beendete die unkontrollierte Fahrt durch Boden und Wände. Second Life verschwand vom Monitor --- nur die Musik lief weiter!
Ein Gefühl wie auf der Titanic! Die Kapelle spielte bis zum Schluss. Eigentlich sogar noch länger... auch nach einem kurzen Gang zum Kühlschrank war die Pangaea-Musik noch zu hören, aus dem dunklen Computer heraus. Das ist der Geist, den eine gute Band zeigen sollte!
Fahrer und Passagiere beschlossen daraufhin, dass das Fehlen jeglicher Rettungsboote an Bord des Busses nicht sicherheitsrelevant sei, solange das Radio vernünftigen Sound liefere.

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