Freitag, 17. August 2007

Der große SL-Hoteltest (C)

Auf besonderen Wunsch einer einzelnen Dame ist das Second Travel Hoteltester-Team noch einmal losgezogen. Spesen ohne Ende! Wochen sinnlosen Umherreisens! Ungeziefer in der Leibwäsche! Jede Menge neuer Handtücher für das Buswerkstattklo…

Sollte der eine oder andere geneigte Leser Teil A und Teil B des Tests noch nicht kennen, lässt sich diese Wissenslücke durch einen Klick a) hier oder b) hier schließen. Genau wie dort sind auch im folgenden Beitrag die Links zum Direktreisen per SLurl jeweils, farblich abgesetzt, direkt im Text untergebracht. Klick darauf ist gleich Reise dahin.

Wir beginnen unser Servicestück mit dem Old John Penn Inn. Die Naturstein- mauern, die das Äußere des Baus bestimmen, und das 400 Jahre alte Eichenschild mit dem Hotelnamen stehen im krassen Gegensatz zum lieblos bis gar nicht eingerichteten Innern. Ein Stilmix, den wir in SL öfter finden. Der Reisende sollte außer seinem üblichen Gepäck auch noch das eine oder andere Möbelstück mitführen, um sich sein Zimmer wohnlich zu machen.


Nord- afrikanisch ist der Stil im Hotel Casablanca. Direkt neben der Rezeption findet sich der Teeraum. Ein Klavier mit As-Time- Goes-By- Spieler haben wir allerdings nicht gefunden. Ob man beim Zimmerpreis handeln muss, haben wir nicht probiert. Ist aber vielleicht ein Tipp! Die Zimmer selbst sind übrigens von unten nicht zu sehen, sie hängen als Skyboxes im Himmel über Casablanca. Kein Flugzeugstart in den Nebel notwendig: Teleportanschluss überall.


Auch im nächsten Hotel ist der Gast hoch oben untergebracht: Das Airport Hotel auf Entertainment Island bietet statt simpler Zimmer eine ganze Flotte, im Luftraum über der Insel verteilter, Flugzeuge, die man pro Woche für einen knappen Tausender mieten kann. Das größte Problem ist, wie immer beim Fliegen, das Gepäck: 20 Prims sind erlaubt! Damit könnten wir nicht mal das Bordwerkzeug vom Bus zum polieren mit hoch nehmen.


In der K Lounge schwebt man nicht besonders weit oben. Vielleicht zwei Meter… Die Schaukel neben der Hotelbar bewegt sich recht zivil. Man kann mit den Pfeiltasten zwar ein wenig nachhelfen, wird aber sicherlich nicht allzuwild durch dieses japanisch geführte Haus pfeifen. Das Besondere an diesem Hotel ist, dass es gar nicht über Zimmer zu verfügen scheint. Wir wollten fragen, scheiterten aber an unseren Japanisch-Kenntnissen. Hängt man eben länger an der Bar rum!


Sieht die Küste Real-Portugals so aus? Ist das Cantinho de Portugal vom Baustil her ein typisches portugiesisches Hotel? Naja, vielleicht könnte es ja noch gemütlich werden, wenn noch weitere zehn oder zwanzig Busse voller Avatare ankommen und Parkplatz, Lobby und Zimmer bevölkern. Oder man baut das Gebäude zu einem Parkhaus um, dann passt es wieder sehr schön.


Sehr hübsch fanden wir das Hotel Azura. Blau und Weiß sind die vorherr- schenden Farben. Aber was für ein Blau! Man könnte stundenlang auf den Stufen vor dem Hotel sitzen und die Fassade betrachten. Dort wo bei anderen Hotels die Tiefgarageneinfahrt liegt, hat das Azura eine Kunsthandlung, die Starfish Gallery. Bitte nicht mit dem Auto hineinfahren, es stehen zerbrechliche Töpferwaren herum!


Sechs Sterne schmücken The WAB, das Hotel von Wack Attack Bay. Wir wissen nicht genau, wie diese Zertifizierung zustande gekommen ist, werden aber bei ent- sprechender Bezahlung gerne das Selbe sagen. Jede Menge Läden in der näheren Umgebung machen dieses Etablissement zu einem guten Shopping-Stützpunkt.


Völlige Klarheit herrscht beim Amsterdam Hotel schon vor der Tür – über die Preise: Die Stunde kostet ab 20 L$, egal ob „straight, lesbian, gay“ oder mit Fesseln. Wenn man ein paar Minuten draußen stehen bleibt und sich die herausgeputzten Avatare anschaut, die reingehen, dann kann man ja mal raten, welche die Betten straight, und welche lesbian, gay oder in Fesseln nutzen.


Programmierte Schnacksel- betten gibt es ebenfalls im „House of The Rising Sun“. Aber dazu auch noch Rock- Geschichte: Der „Klassiker einer billigen Absteige, in dem schon seinerzeit hochkarätige Rockbands wie Ween oder die Disposable Heroes of HipHoprisy das gesamte Mobiliar zerschlagen haben“ (Eigenwerbung) bietet schnoddrige Bedienung (das Management sitzt in Berlin) und gute Musik. Vor allem, wenn ein Konzert auf der Insel stattfindet.



Sicherlich keine ruhige Nacht steht heute den Gästen des Hotels von Salzburg bevor. Direkt nebenan wird nämlich ausgerechnet heute abend ein Aprés Ski Club eröffnet. Dabei möchte man doch eigentlich fit sein, wenn man nach Salzburg kommt, schließlich ist Snowboarden anstrengend und oberhalb des Hotels beginnt der Sessellift zu einer recht netten Piste. Sei’s drum: Heute Party. Wer dort sagt, dass er den Tipp von uns hat, bekommt alle Getränke umsonst (wer nichts sagt, ebenfalls).


Schon wieder außer Konkurrenz läuft heute schon wieder das Burj Al-Arab! Die nächste, nunmehr dritte Ausgabe dieses schrägen Luxusbaus haben wir direkt vis-à-vis unserer Bushaltestelle auf MotorCity antdeckt! Dieses Exemplar ist etwas dunkler als die anderen beiden. Wir suchen unbeirrt weiter, wenn wir das Fließband finden, von dem die Hotels fallen, werden wir es melden!

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