Mittwoch, 29. August 2007

Second Kölner Dom

Zwölftausend Prims. So viele Einzelteile braucht man, um den Kölner Dom in Second Life nachzubauen.
Entsprechend beeindruckt stehen denn auch die meisten Avatare vor der weltgrößten SL-Kathedrale. Man bewegt sich ruhig und mit Andacht auf das Portal zu und wandelt dann gemessenen Schrittes hinein - allerdings kann es natürlich auch sein, dass viele gerne schneller und wilder durch den Dom toben würden, nur geht's nicht, weil der Rechner an den vielen Prims eben eine Weile zu backen hat!
Aber es lohnt sich, wenn man sich ein bisschen Zeit nimmt zur Besichtigung. Immerhin gilt es, genau wie im realen Leben, irgendwie ein Foto von sich mit den Türmen im Hintergrund hinzukriegen!
Während man in echt nach Deutz, auf die andere Rheinseite pilgern kann und sich dann dort aufstellt, geht das in SL nicht: Kein Rhein. Also fliegt man einfach auf kommode Höhe und versucht so sein Glück. Oder man verzichtet auf Personen und nimmt einfach eine Ecke Bus mit ins Bild...
Die Besichtigungszeiten sind jeden Abend von 20 bis 22 Uhr, in der restlichen Zeit wird am Dom noch gebaut (das mit dem Bauen ist beim Echten auch ähnlich - an irgendwelchen Kirchenbauten frickeln sie dort seit dem 4. Jahrhundert rum). Diese Regelung ist für Second Life ungewöhnlich.
Es wäre sicher auch nicht schlecht, die Zeiten noch etwas zu erweitern. Wichtiger ist aber, dass sich jemand um die Besucher kümmert. Das wiederum erledigen hier gleich mehrere, sehr freundliche Avatare (Danke Sofi, danke Annie!), die einem zum Beispiel das neue Richter-Fenster mit seinen 11 200 Farbquadraten zeigen und erläutern oder auf die Bodenmosaike hinweisen.

An den Wochenenden wird neben dem Dom (auf der NachbarSIM) mit Domblick getanzt, aber auch unter der Woche ist eine Besichtigung ein Ausflug, den wir sehr empfehlen.

Und wer ein noch kollossaleres Gebäude in Second Life kennt, darf das gern als Kommentar anmerken.
PS: Tante Smoodas Fotografier-Leitfaden zum nachschauen, wie man so große Dinge in SL am besten aufnimmt, findet sich hier!

1 Kommentar:

  1. Nä, wat schön!

    Heimweh noh Kölle

    Willi Ostermann


    En Kölle am Rhing ben ich jebore
    ich han - un dat litt mir em Senn -
    ming Muttersproch noch net verloore
    dat is jet, wo ich stolz drop ben.

    Wenn ich su ahn ming Heimat denke
    un sinn d'r Dom su vür mer stonn,
    möch ich direk op Heim ahnschwenke,
    ich möch zo Foß noh Kölle jonn.
    Möch ich direk op Heim ahnschwenke,
    ich möch zo Foß noh Kölle jonn.

    Un deit d'r Herrjott mich ens roofe,
    dem Petrus saren ich alsdann:
    "Ich kann et räuhisch dir verzälle,
    dat Sehnsuch ich noh Kölle han."

    Wenn ich su ahn ming Heimat denke
    un sinn d'r Dom su vür mer stonn,
    möch ich direk op Heim ahnschwenke,
    ich möch zo Foß noh Kölle jonn.
    Möch ich direk op Heim ahnschwenke,
    ich möch zo Foß noh Kölle jonn.


    Un luuren ich vum Himmelspöözje
    dereins he op ming Vatterstadt,
    will still ich noch do bovven saren,
    wie jän ich dich, mi Kölle, hatt.

    :lokalpatriotin:

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Schreib was nettes. Hm?