Mittwoch, 12. September 2007

Tierschutz in SL (Folge 2): Bunte Mischung

SL beglückt uns Reisende immer wieder mit einer beeindruckenden Vielfalt an kreuchenden und fleuchenden Lebewesen. Damit meine ich ausnahmsweise nicht unsere pelzigen Freunde, die Furries. Ich spreche von den arglosen, hölzernen Tieren, die einst von behänden Erbauern zum Leben erweckt und dann gedankenlos im Pixel-Dschungel ausgesetzt wurden. Die Idylle trügt, liebe Leser!

Als ich neulich während einer Bustour dringend für kleine Avatare musste, war Busfahrer Nuschi so freundlich, kurz an einer Sandbox zu halten. Ich hüpfte hinter einen Hügel - und stieß auf ein Umweltdebakel erschreckenden Ausmaßes: das epidemische Zerbröseln des Rosa Riesenkrebses! Und der Crustacea Pixela ist nicht die einzige bemitleidenswerte Kreatur SLs.


Am Rande meiner vielen Bustouren entdeckte ich unter SLs Fauna Rinderwahn, Depressionen und gewissenlose Ausbeutung! (Falls Sie sich selber ein Bild davon machen wollen, wie verwerflich es ist, ausgebeutete Flug-Küken in eine Kanone zu stopfen: hier geht´s lang.)
Wenn Ihnen dies bereits zu Herzen ging, dann schauen Sie sich um Himmel willen nicht dieses Foto an! Der traurige Cygnini Atratus Lindae wird gemeinsam mit drolligen Leidensgenossen gegen ein Bündel Linden zur Adoption angeboten.


Wie schön, dass der naturverbundene Avatar dank Busunternehmen Second Travel immer wieder Orte entdeckt, an denen die Zweite Welt noch in Ordnung ist. Es geht doch nichts über einen gemütlichen Abend am Strand von State of Mind, dem Tummelplatz für verspielte Avatare, die gerne alles antatschen, was irgendwie nach Skripten riecht.


Falls Sie nach ihrer Ankunft beim Kopfsprung von der Garten-Terrasse hinunter zum Strand versehentlich im Tümpel landen, grüßen Sie bitte die Otter von mir. Und: nein, der musizierende Frosch wurde nicht ausgebeutet! Der wollte nur unauffällig Bikini-Gucken.


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