Mittwoch, 31. Oktober 2007

Unfall - 2. Lieferung

Hier nun das Video. Wie man schnell bemerken kann, ist es wesentlich weniger reißerisch gemacht als der Celtsche Propagandafilm. Wir suchen schließlich nach Wahrheit.

Bitte machen Sie sich, liebe Leserinnen und Leser, ihr eigenes Bild! Wir selbst halten uns mit Wertungen ja zurück... aber die Kommentarfunktion ist, wie gestern schon, selbstverständlich für alle Überlegungen zum Thema offen!
Die - öffentliche - Verhandlung findet übrigens am Sonntagabend statt, eine SLurl zur Direktanreise wird sonntags bei Second Travel zu finden sein.

[UPDATE] Man berichtet allenthalben: Life Ra von der SL-Toolbar bloggt...
Claudia hat Mitleid... und:
Die wunderbare Vint Falken meldet, dass man ihr einen Fotobeweis zugesteckt hat - anonym -, der das so genannte Opfer nun plötzlich in ein etwas anderes Licht rückt! Der Mann war blau!!!
Hatt ich's mir doch gedacht! Wird dieses Bild vor Gericht als Beweis anerkannt werden?

Dienstag, 30. Oktober 2007

Unfall - 1. Lieferung

Bei Bernd Celt liest es sich etwas anders...
...ebenso bei seinem Anwalt!
Bei uns gibt es morgen mehr: exklusiv das neutrale Video!

Montag, 29. Oktober 2007

Black Swan

Gestern hatte ich das Glück in dieser tollen Kulisse mein erstes SL Konzert erleben zu dürfen.
Multitalent ColeMarie Soleil (ich weiß nicht was die Frau nicht kann....vielleicht kann sie nicht schwimmen? Häkeln? Ministeck?) begeisterte mich und ihre Gäste über eine Stunde mit ihrem Live Auftritt.
:kniefall:

Da es schon im Avastar stand, verrate ich kein Geheimnis, wenn ich sage das Light Wave alias Starax Statosky wieder da ist, der an der Architektur und den Sculpturen auf Black Swan seinen für ihn ganz typischen Stil hinterlassen hat.

Schaut und staunt:
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Mehr Bilder findet ihr in unserem Flickr Pool:
http://www.flickr.com/groups/2ndtravel/pool/


Wenn ihr euch überzeugen wollt, das man mit Sculpties auch was anderes bauen kann als Äpfel und Bananen (Ja ja, dem geht tatsächlich):
Bitte anschnallen und auf nach : http://slurl.com/secondlife/Black%20Swan/245/128/40

Viel Spaß

Gottesdienst

Mittwochabend findet auf "Altstadt", genauer gesagt in der dortigen Kirche St. Sixtus um 20.45 Uhr eine Allerheiligenmesse statt.
Pater Holmer freut sich auf viele Besucher!

Samstag, 27. Oktober 2007

Am Kiosk

...oder hab ich das doch wieder nur geträumt?

Freitag, 26. Oktober 2007

Die Mär vom Bär

"Annapurna, das musst du dir ansehen: da grillt ein Bär!" Der Notruf meines Lieblingsbusfahrers klang alarmierend. Ungeheuerlich, dachte ich, verspeisen diese carnivoren Avatare wirklich alles, was nicht bei Drei auf den Bäumen ist? Wutentbrannt eilte ich zur Isle of Moonlight.
Doch, liebe Leser, meine Sorge war unbegründet. Dort grillte zwar ein Bär. Aber er grillte!


Am Lagerfeuer traf ich zu meiner Überraschung auf einen quicklebendigen Bären, der mich höflich aufforderte, ein paar Marshmallows mit ihm zu rösten (und Flammenwerfer und Handgranaten doch bitte abzulegen). Gemeinsam leerten wir ein Fläschchen Honigwein und berauscht von Likör und Mondlicht, begann Prim, der Bär zu erzählen. Die tragische Geschichte seiner Familie:


Second Life war noch ein unerforschtes Häuflein instabiler Pixel, als Prims Großvater Philip und seine Frau Linda den ersten Sim erbauten. Sie nannten ihn » Bear und errichteten darauf einen Infohub. Das Paar erlangte bescheidenem Reichtum durch den Verkauf überteuerter Ländereien an weltfremde Abenteurer und bekam drei Söhne.


Doch Hundini, der Älteste, fing sich bereits in jungen Jahren einen bösen Lag, von dem er sich nie ganz erholte. Er tingelte noch eine Zeit lang als "Hundini, der fadenscheinige Bär", über die Sims, bis er sich eines Tages vor den Augen seines faszinierten Publikums endgültig auflöste.


Prims Onkel Edward, das schwarze Schaf der Familie, verliebte sich unstandesgemäß in ein Nilpferd zweifelhafter Herkunft und wurde in Schande verstoßen. Zuletzt, so erzählt man sich, arbeitete er in » Amsterdam als Bettvorleger.



Boris, Prims Vater, gründete eine ambitionierte Schnapsbrennerei. Aber bald schon schossen Freebie-Läden wie Pilze aus dem Boden und ruinierten mit billigem Fusel das Geschäft. Vor Gram fielen Boris sämtliche Texturen aus und er verbrachte den Rest seiner Tage zurückgezogen als Küchentisch.



Samurai, illegitimer Sohn Edwards, kam als Manga auf die Welt, scheiterte als Darsteller schlüpfriger Hentai-Comics und verkauft heute » Tiny Toon Avatare an wenig geschmacksichere Touristen.


Siegmund, Samurais jüngerer Bruder, verfiel dem Wahnsinn. Bei Vollmond hält er sich für ein Dampfbügeleisen, jagt unschuldige Waschbären und plättet sie in plissierte Falten.




Prims Cousin Klaus, ein Sohn Hundinis, erlag dem Genuss von Canadischem Akazienblütenhonig, verspielte Haus und Hof und lebt heute in » Berlin als Maskottchendouble auf der Straße.



Nur Cousin Gotthilf brachte es zu bescheidenen Ruhm als Interpret schmalziger Zoologen-Balladen. Von der Abfindung, die man ihm dafür bot, endlich damit aufzuhören, gründete er einen kleinen Laden namens » Bear CO-OP, in dem man noch heute Freebie-Ware erstehen und seinen Liedern lauschen kann.



Prim, der Bär vagabundiert einsam durch das Zweite Leben. Dann und wann trifft er einen verwehten Verwandten auf ein Gläschen Akazienhonig und sie träumen gemeinsam von besseren Zeiten. Nur von seinem Bruder Boris junior, der seinem Vater so sehr glich, hat Prim seit Jahren nichts gehört.

Donnerstag, 25. Oktober 2007

Writer's Style (5)

Diese Gastkolumne zur Verschönerung von Second Life wird immer wichtiger. Es wird nämlich abends jetzt oft bei „Online now“ die 50-Tausender-Marke geknackt. Je mehr Avatare, desto mehr Wahnsinn. Ich bin Makemea Writer, ich bin hier, um euch davor zu bewahren.

Gute Haut kostet Geld. Im realen Leben nur, wenn du Pech hast. In Second Life aber so gut wie immer. Avatare haben nicht vor Pickeln und Falten Angst, sondern vor dem „Newbie-Look“: Zu glatt, zu langweilig, zu wenig Lidschatten.

Machen wir’s kurz. Es gibt drei Möglichkeiten:
Erstens: Besorg dir Geld und kauf dir eine Designerhaut.
Zweitens: Surf die Freebieläden durch. Adressen findest du zum Beispiel bei Second Travel!
Drittens: Rezz einfach drauf, was die anderen sagen und lauf mit der Haut rum, mit der Phil dich geschaffen hat. Fertig.
Was nicht geht – aber gar nicht: Sowas hier!

„Demo“ ist englisch und heißt „dämlich“. Die Designer schreiben das auf ihre Test-Skins, damit ihr damit eben nicht zum tanzen geht! Ihr leiht euch doch auch nicht für’s erste Date ein Probefahrt-Cabrio vom Autohändler aus!
Oh Gott, ihr macht es doch?!?!?!?

Mittwoch, 24. Oktober 2007

Literaturbeilage

Heute ist in einer scharfen Linkskurve dieser Bücherstapel aus dem Handschuhfach gepurzelt. Weil ein bisschen Überblick ja nicht schadet, stelle ich die Titel hier mal schnell vor:

1- Der Official Guide: In der Busbibliothek als englisches Original, gibt’s aber auch auf Deutsch. Recht detailliert, aber auch leider sehr unübersichtlich. Und das Kapitel über prominente Avatare ist inzwischen ein bisschen „last year“. Dreißig Euro dafür?!
2- Jörg Lindner hat das für den gleichen Preis wesentlich schöner hingekriegt. Eine technische Fundgrube für alle, die sich intensiv mit SL beschäftigen und vielleicht einen Beruf daraus machen möchten. Wer wirklich viele Fragen an SL hat, wird gut bedient: computertechnisch bleibt nichts unklar.
3- Die Kolumnen von Sponto dagegen liest man besser im Netz. Für sieben fünfundneunzig kriegt man Schwarzweiß auf Billigpapier, kaum Bilder und hat die ganze Zeit das Gefühl, dass man den nächsten Satz schon kennt.
4- Snow Crash ist der Roman von Neil Stephenson, den Phil Linden als die Inspiration für die Entstehung von SL bezeichnet. Ein schwertschwingender Pizzabote und Hacker kriegt es im realen und virtuellen Leben mit einer Clique von Leuten zu tun, die die Welt samt der gesamten Menschheit komplett übernehmen wollen. Busse kommen leider keine vor.
5- Im Fischer-Taschenbuch kommt ein Bus vor! Es ist auf dem schönsten Papier von allen vorgestellten Büchern gedruckt, verfügt über 270 Seiten mit durchgehend bunten Bildern, die ich selbst gemacht habe und kostet dabei trotzdem nur 7,95. Noch Fragen?
6- Olivia Adler und Oliver Gassner haben ein ganz kleines Buch geschrieben, das auch nur halb so dick ist. Aber es sieht hübsch aus, ist auch innen sehr bunt und momentan das Neueste auf dem Markt. Vierzehn neunzig ist zwar ein bisschen happig, aber bald ist ja Weihnachten.
7- Die Hörbuch-CD ist von Ingrid Schmitz. Drauf sind drei Kurzkrimis, die teilweise in SL spielen. Gesprochen werden die 50 Minuten von Enno Bargmann, verkauft wird die CD vom Sintakt Verlag für freundliche 6 Euro 90.

Wenn die Bordbibliothek sich erweitert, berichten wir an dieser Stelle wieder. Buchautoren und Verlage, bitte gern alles schicken!

Dienstag, 23. Oktober 2007

Titanic

Second Life und das Thema Realitätsflucht... die Titanic ist gar nicht gesunken!
Sie liegt wohlbehalten vor einer kleinen Insel namens Volcano Cay und kann besichtigt werden. Wir haben das Schiff einer kleinen Inspektion unterzogen und können sagen: Diese Titanic ist unsinkbar!

Sollte doch mal was passieren (immerhin lösen sich durch den Klimawandel, liest man, viele Eisberge), stehen jede Menge Rettungsboote zur Verfügung, ordentlich aufgehängt und mit Erfrischungstüchern an Bord.
Außerdem ist die Titanic sehr bequem. Man muss kaum laufen.
Die Treppen sehen zwar imposant aus, erscheinen aber durch die überall verteilten Teleportstationen völlig überflüssig.
Als Busfahrer interessiert man sich natürlich für die wesentlichen Dinge. Zum Beispiel ist es tatsächlich fast unmöglich, von der Brücke aus eine kleine Eisscholle zu sehen, wenn sie in einem bestimmten Winkel herantreibt. Der Kapitän hätte also für kleinere Unfälle stets unser Verständnis.Eine andere Sache dagegen geht gar nicht: Die Szene aus dem Titanic-Film, wo die Dings und der Typ da... ganz vorne am Bug stehen und Gallionsfigur spielen, ist so gut wie ausgeschlossen. Die Warteschlange, bis alle anderen dieses eine Foto nachgestellt haben, ist viel zu lang!

Montag, 22. Oktober 2007

Ruth

Wenn Avatare kaputt gehen - irgendwie komisch aussehen, dann nennt man sie "Ruth". Warum das so ist, darüber gibt es nur Gerüchte. Es scheint wohl in der ganz frühen Entstehungszeit von SL eine Avatarform gegeben haben, die Ruth hieß - und wenn die Körperformen und Anhänge aus irgendwelchen Gründen nicht richtig geladen werden, ist man eben Ruth ("OMG, you're Ruthed!").
Wie das aussieht, zeigt eine Ausstellung in Second Life. Neben dem Simply Elegant ist eine Fotogalerie aufgebaut, die noch bis Ende des Monats die schönsten SL-Missgeschicke zeigt.
Die meisten SL-Bewohner neigen dazu, ihre Ruth-Momente zu verdrängen, nicht allzu genau hinzuschauen und möglichst schnell auszuloggen, um beim nächsten Mal ruthfrei zu bleiben. Ruthbilder sind darum ziemlich selten, dabei kann es ganz interessant sein, Teil- oder Vollruths zu vergleichen: Mal bleiben Frisurteile erhalten, mal ist alles weg oder das Inventar zusätzlich leer. Es gibt Einsekundenruths, die sich schnell wieder fangen, andere bleiben tagelang.
Und dann gibt es noch die Ruthlandschaft, wenn wirklich alles zusammenbricht.
In all diesen Fällen empfehlen wir: vor dem ausschalten noch schnell ein Foto oder ein Filmchen machen - wenn die Nerven es zulassen...

Sonntag, 21. Oktober 2007

Sonntag: Trainspotting-Tag

Baalin jewesen!
U-Bahn jefahn: Einjestieng, hinjesetzt, Weile jewaatet, nüscht passiert.
Wieda uffjestandn, Fahplan jekiekt, jemand zum Beschweean jesucht.
Keena da. Nich kapiert wie det nu funktioniert hier.
Vielleicht kann ma eena Bescheid jeben, wie det jenau jeht. Bin nu wieda daheeme.

Donnerstag, 18. Oktober 2007

Mitfahrzentrale.de

Heute begrüßen wir bei Second Travel herzlich die Leser des Newsletters und des Blogs von mitfahrzentrale.de, Europas größtem Vermittler von Mitfahrgelegenheiten. Nuschi ist dort seit neuestem als virtueller Fahrten- Anbieter registriert – und der Oktober ist Mitfahr- Aktionsmonat bei Second Travel!
Dies ist eine gute Gelegenheit für die Vermittlung von etwas Basiswissen über Second Life (Regelmäßige Leser mögen bitte etwas weiter unten wieder einsteigen):

SL funktioniert so ähnlich wie das Internet, nur ist alles dreidimensional. Man betrachtet also nicht Seiten und Bilder, sondern bewegt sich durch Landschaften und Gebäude. Zusätzlich kann man mit allen Anderen, die online sind, in Echtzeit kommunizieren.
Dazu benutzt man eine Art Spielfigur, einen so genannten
Avatar. Hinter etwa einem Zehntel der gut 500.000 „aktiven“, also in den letzten Wochen mindestens ein Mal eingeloggten Avatare steckt ein deutschsprachiger Benutzer. Um sich in SL zu bewegen, kann man entweder einfach herumlaufen, oder zu selbst gewählten Zielen springen. Das nennt man teleportieren. Die im SL-Programm benutzbare Suche und die Landkarte helfen beim Aussuchen dieser Ziele, außerdem bieten Websites wie diese hier die Möglichkeit, über SLurl’s direkt aus dem Web an bestimmte SL-Orte zu springen.
Der Hauptvorteil einer 3D-Internet-Simulation wie Second Life ist die einfache Kommunikation. Fragen, Angebote, Mitteilungen aller Art können direkt miteinander besprochen werden, die Benutzung von Avataren hilft dabei, sich den Gesprächspartner konkret vorzustellen. Inzwischen ist eine große Zahl von Hochschulen, Firmen, Agenturen und Privatmenschen in Second Life vertreten, um die Chancen und Probleme dieser neuen Technologie zu testen.
Da im Lauf der vier Jahre, die SL mittlerweile existiert, die Landkarte sehr groß und unübersichtlich geworden ist, steigt jetzt auch die Zahl der Hilfsangebote, sowohl
inworld wie auch außerhalb von SL. Eines davon ist dieser Blog, ein weiteres das Buch „Mit dem Bus durch Second Life“ von Martin Nusch.
Wie bei mitfahrzentrale.de angeboten, können Sie sich jetzt zusätzlich auch an den Autor wenden und nach einer Proberunde fragen. Das geht per Mail an „martynov“ bei „hotmail.de“ oder, wenn Sie sich schon bei SL eingeloggt haben, per IM an
Nuschi Martynov. Wenn ich online bin, kommt sofort Antwort. Kostet natürlich nix. Für allgemeine Fragen steht auch die Kommentarfunktion dieses Blogpostings zur Verfügung.
Sämtliche Internetseiten, die man benötigt, um sich bei SL anzumelden und mehr darüber zu erfahren, sind hier rechts in der Linkliste vermerkt, inklusive Software-Download und Accountregistrierung. (Wer vorher diese Seite hier in den Favoriten/Bookmarks speichert, findet uns nachher leichter wieder…)


Wer mal reinlesen möchte: ISBN 3-596-17848-3, für unter 8 Euro überall im Buchhandel erhältlich.

Mittwoch, 17. Oktober 2007

Schwein gehabt

Seit gestern kenne ich Ferdinand. Er ist fett, hat eine große Schnauze und sich am Ende in Luft aufgelöst. Ferdinand ist ein Schwein!

Ich traf Ferdinand beim Zocken. War nicht schwer, ihn für mich zu gewinnen. Er arbeitet in der Österreichischen Tipp3 Arena - als Glücksschwein, unterste Gehaltsstufe. Dreht Flugrunden mit Touristen. Sagt, wenn man nur genügend Runden mit ihm fliegt, kann er vom Basisschwein zum Rennschwein aufsteigen.

Habe ja ein gutes Herz und ließ mich nicht zweimal bitten. Aber, liebe Leser, ich sag´s Ihnen: Ein fliegendes Schwein zu reiten ist wie auf einem Stück Kernseife durch ein Abflussrohr zu trudeln.


Ferdinand war völlig orientierungslos. Seine Kollegen überholten uns flockig und tauchten souverän in den Parcours. Die Streckenrekorde purzelten nur so. Bloß Ferdinand flog zickzack.

Während der zweiten Runde beschlossen wir, lieber auf einen Kaffee zu Boden zu sinken. Ferdinand und ich verbrachten nette zwei Minuten beim Picknick. Dann war er plötzlich weg. Pöff. Einfach so. (Und ich durfte zu Fuß nach Haus.)


Seitdem suche ich Ferdinand. Niemand hat ihn gesehen. An seinem Arbeitsplatz las ich: "Gib auf Dein Schwein Acht!" Sollten Sie selber einmal am Schweinechallenge teilnehmen, halten Sie bitte für mich Ausschau: Ferdinand ist mollig, weiß und auf seinem Bauch steht "Lotto". Er grunzt Wienerisch.


Nachtrag: Eben besuchte ich das Oktoberfest. Nun habe ich irgendwie ein ungutes Gefühl...

Kraft der Gedanken

In dem außerordentlich bemerkenswerten Reiseführer „Per Anhalter durch Second Life“ (oder so ähnlich) steht, auf Seite 57:

„Die ersten Versuche, Second Life von der Bewegung per Tasten zu emanzipieren, sind auch schon unternommen worden. Beispielsweise scheint die Wii-Konsole von Nintendo wie dafür geschaffen. Die ersten Hacker hatten sich Anfang 2007 intensiv damit befasst – und es geht.
Wer allerdings wirklich in der Zukunft der Computerentwicklung lebt, dem entlocken die Diskussionen darüber nur ein müdes Stirnrunzeln. Diese Leute sind erst zufrieden, wenn sie ihren Avatar direkt per Gedankenübertragung steuern können. Dieses Feature wird aber wohl vorerst noch nicht verfügbar sein.“

Wann hab ich das geschrieben? Vor einem halben Jahr?
Und vor ein paar Tagen finde ich bei Vint Falken dies hier:


Avatarsteuerung freihändig! Das Video stammt aus Japan, man versteht aber trotzdem alles, weil nicht gesprochen wird. Interessant auch die High-Tech-Ausstattung der Jungs, man beachte die Waschmaschine! Oder ist das etwa gar keine Waschmaschine?

Dienstag, 16. Oktober 2007

Gelesen und gefreut

Wieder ein Leseabend mit einer vollen und bunt gemischten SIM, vielen Dank allen die da waren, zugehört und mitgequatscht haben.
Natalya hat die Spontanbuchkäufer versorgt.
Annie hat nach der Lesung Fragen zum Buch gestellt - und pro richtiger Lösung stolze 200 L$ ausgezahlt, dazu kam noch der Sonderpreis, den ein anonymer Gast (DANKE) gestiftet hatte: 1000 L$ für diejenige mit den meisten richtigen Antworten.
Die härteste Nuss war dabei die Frage: "Wie ist Nuschi (im Buch) die schwarze Piste auf Weather Island runtergefahren?" Steht auf Seite 169... für die erste richtige Antwort hier in den Kommentaren setze ich hiermit auch nochmal 100 L$ aus! Ihr könnt nachschauen oder raten, vergesst nur nicht, euren Avatarnamen anzugeben, damit ich den Hunni auch auszahlen kann.
[DANKE Annapurna für die Bilder!]

Montag, 15. Oktober 2007

Lesung: Heute!

All diese bequemen Bauhaus-Sessel sollten heute abend ab 9 mit interessierten Avataren besetzt sein. Bitte zahlreich vorbeikommen, am einfachsten über einen Klick hiôer, oder auf der SL-Karte nach "Virtuelles Koeln" suchen. Natalya von aha-buch.de übernimmt wieder den virtuellen Büchertisch, man kann die Realausgabe von "Mit dem Bus durch Second Life" während der Lesung bei ihr bestellen (und nachträglich zur frisch vermählten SL-Hochzeit gratulieren!).
Noch was unklar? Voice Chat funktioniert sôo, in den Einstellungen kann man dann noch Nuschi besonders laut machen oder "Voice from Camera Position" aktivieren und dann den Leser dicht anzoomen, um alles gut mitzubekommen. Sonst bei Fragen einfach die Tastatur benutzen.
Im Anschluss: Quiz! Annie hat schöne Geldpreise zu vergeben!

Samstag, 13. Oktober 2007

Lesung neben dem Dom

Montagabend bietet sich wieder mal die Gelegenheit, den Busfahrer live zu erleben.
Um 21 Uhr beginnt der Leseabend neben dem virtuellen Kölner Dom.
Zum Zuhören ist es nur nötig, Voice Chat zu aktivieren, so wie bei den letzten Lesungen auch.
Vor Nuschis Auftritt haben die Domdamen noch ein Quiz angekündigt, bei dem es Lindenkleingeld zu gewinnen gibt. Früh da sein lohnt sich also!
Im Anschluss gibt es Rundfahrten um den Dom, falls die zuständige Hostess bis dahin den Ölwechsel hingekriegt hat, außerdem bekommt jeder, der Lust hat eine Animation, um ein Gruppenbild "Avatare gucken zur Turmspitze hoch" aufzunehmen.
Adresse:
Virtuelles Köln, Second Life.
Datum: Montag, 21 Uhr

Freitag, 12. Oktober 2007

Zehn Millionen

Second Travel wächst. Heute hat sich der zehnmillionste Passagier angemeldet. Wie jeder weiß, sind all diese Leute permanent online. Aus diesem aktuellen Anlass hier einige weitere Fakten aus der virtuellen Welt:
[[Achtung: Satire!]]
Die Teilnahme an SL ist sehr teuer. Die Gewinne, die die Betreiber (mittels eines Schneeballsystems) herausziehen, sind so hoch, dass man ein erstes Übernahmeangebot für die Firma Google abgegeben hat.
Die Hauptbeschäftigungen der größtenteils onlinesüchtigen Bewohner sind:
Sex, Markenpiraterie und Realitätsflucht. In den letzten Wochen haben alle größeren Firmen die Onlinewelt wieder verlassen, da SL als Marketinginstrument völlig ungeeignet ist. Die beteiligten Agenturen hatten alles richtig gemacht. Es lag an den Nutzern!
Die überwiegend weiblich erscheinenden Avatare werden fast sämtlich von Männern gesteuert. Diese interessieren sich nicht für reale Produkte oder Unternehmen,
sondern ausschließlich für Sex, Markenpiraterie und fehlinterpretierte Statistiken.
Kommunikation ist mit ihnen nicht möglich.
Auch in der realen Welt nicht, da sie immer nur in abgedunkelten Zimmern sitzen und ihre komplette wache Zeit vor dem Computer verbringen.
Viele von ihnen sind minderjährig und konsumieren neben SL meist gewaltverherrlichende Spiele und Musik von Bands, die aus Castingshows hervorgegangen sind. Ohne die Supernanny wären die meisten dieser jugendlichen SL-Nutzer schon lange im Gefängnis.

Bei den ersten Onlinedurchsuchungen in Nordrhein-Westfalen wurden innerhalb weniger Tage mehrere Kilo virtueller Sprengstoff sichergestellt, außerdem virtuelle Flugzeuge, Busse, falsche Bärte und ein Trainingscamp. Über 100 Menschen wurden daraufhin verhaftet. Inzwischen hat auch die Scientology-Sekte einen Weg gefunden, Gehirnwäsche-Techniken an Avataren anzuwenden. Experten warnen vor einer massiven
Anwerbewelle.
Auch Geldwäsche wird in großem Stil praktiziert. Nigerianische Trickbetrüger stellen ihr Know-how in den Dienst internationaler Terrorbanden und schleusen Monat für Monat dreistellige Millionenbeträge über anonyme Avatarkonten.

Soweit der Faktenstand für heute.

Bitte alles glauben und weitersagen.