Donnerstag, 21. Februar 2008

WWF

Das zweite ist eindeutig das bessere von beiden Leben. Das sagt jedenfalls Mister Tangee. Mister Tangee ist ein Orang Utan.



Ich traf meine neue SL-Bekanntschaft auf
»WWF. Er besitzt einen Eiswagen am Eingang des »Conservation Island. Während er ein leckeres Softeis ins Hörnchen drückte, erzählte er mir, dass der Anbau von Ölpalmen den Lebensraum seiner Brüder auf der anderen Seite des Monitors dramatisch bedroht. Im Zweiten Leben kann man per Mausklick ganze Plantagen aufforsten, doch in der realen Welt schrumpft der Regenwald unwiederbringlich.

Auf der virtuellen Insel des World Wildlife Fund hat sich eine Vielzahl von Spezies niedergelassen, um Besucher auf das Schicksal ihrer bedrohten Gegenstücke im anderen Leben aufmerksam zu machen. Endlich kann ich Ihnen einmal von Tieren berichten, denen es im Second Life wirklich gut geht.

Gönnen Sie sich etwas heile Welt, liebe Leser und nehmen Sie den Bus nach WWF. Denn wir Avatare haben es gut. Wir können Berglöwen knuddeln, mit Blauwalen durch Korallenriffe tauchen und mächtigen Silberrücken den selbigen streicheln. Wenn unsere Menschen nicht aufpassen, werden sie diese Tiere eines Tages nur noch bei uns betrachten können.

Im Gegensatz zum echten Regenwald breitet sich
»Conservation Island weiter aus. Unterstützung jeder Art ist beim Aufbau willkommen. Sollte jemand von Ihnen zufällig bedrohte Tierarten züchten, würde man sich auf WWF über eine Fauna-Spende freuen.
Und falls das mit dem Züchten noch nicht so ganz klappt, können Sie ja zwei
»kostenlose Pandabären mit nach Hause nehmen und erst einmal ein bisschen üben.

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