Sonntag, 6. April 2008

Familientragödie

Wir Onomatopoeias sind ein große Familie. 1035 mal gibt es uns im Zweiten Leben – ich hab es gezählt. Und wir Onomatopeias haben noch etwas anders gemeinsam, außer dass man sich bei unserer Begrüßung die Zunge bricht: geboren wurden wir alle im Januar 2007. Inzwischen können wir laufen und sprechen und nach über einem Jahr unter Linden ist es an der Zeit, sich einmal um die verstreute Verwandtschaft zu sorgen.

Also habe ich im großen Stammbuch geblättert. Bei A begonnen. Vetter Alfanhui, Cousine Arghh, Großonkel attrapesouris... Aber wessen Seite ich auch aufschlug, die Botschaft war die gleiche: tot!

Dahingeschieden noch im Kindsbett. Kein Foto, kein Gruß, noch nicht einmal eine winzige Gruppe (nun ja, bis auf einen ungenannten Cousin dritten Grades, der noch im Todesröcheln ein Naughty Frat Boy wurde.)


70 Profile habe ich studiert, dann übermannte mich die Trauer. Nur in einem einzigen von ihnen war noch Leben.

Was ist nur geschehen, ihr Onomatopoeias? Cousine BamBam? Onkel Gorkus? Vetter Zuruzuru?
Dahingerafft noch vor der ersten Camping Sitzung.


Schwippschwager Ohoh? Nichte Klipptyklop? Tante Pasta?
Nie sahen Sie die Kleinen Preise im Windlicht.


Es ist an der Zeit sich einzugestehen: ich bin ein Relikt unter Zombies. Wir Unaussprechlichen sterben aus.


Und wie, liebe Leser, geht es Ihren Cousinen?

Kommentare:

  1. Liebe Annapurna, welch hartes und trauriges Schicksal doch Deine Famile ereilt hat. Ich kann von mir selber nur sagen, dass ich schon früh in meinem zweiten Leben einen Cousin 10ten Grades traf, den wir heute zu unseren treuen Fahrgästen zählen dürfen. Mag es sein, dass der Name Lamont etwas weniger zungenbrecherisch ist, oder aber daß die Zahl derer Lamonts viellecht noch ein wenig größer ist als die der Lautmaler, meinen Weg kreuzten schon einige Mitglieder meiner Großfamilie, darunter ein Wolf, ein dämonischer Shemale mit obskurem Hauptschmuck und zwei reizende Großcousinen. Nur meine Eltern, die hab ich bis heute noch nicht finden können.

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  2. Düstere Stimmung am Familiengrab der Martynovs: Wir könnten VIELE sein! Aber sie sind alle mit leeren Profilen unterwegs:
    Nuschis Tante Anouschka - weg.
    Crash Martynov, Aspirin Martynov, Molotov Martynov, Mushi Martynov - alle mit leerem Profil angetroffen.
    Bus Martynov gab es auch mal - vielleicht gut dass er weg ist, sonst würden wir noch ein Trademarkproblem kriegen, denn er war VOR Nuschi da.
    Immerhin: Absolut Martynov hat es noch in eine Casino-Gruppe geschafft, bevor er sich für immer ausgeloggt hat.
    HariboKiller Martynov ist sogar Musikpromoter geworden. Aber insgesamt war der Trip durch die Martynovliste sehr deprimierend.
    Dass Agent Martynov nicht lang durchkommen würde, war klar.
    Ghost Martynov: geschenkt!
    Aber dass Elvis nicht mehr lebt, das macht mich traurig!

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Schreib was nettes. Hm?