Donnerstag, 9. Oktober 2008

Flucht in den Lindendollar

"Das Geld der Kunden ist vollkommen sicher", hören wir in den letzten Tagen von allen Seiten - und das ist doch ein >gutes Gefühl!
Wir haben uns - unerklärlicherweise - trotzdem von einem Restzweifel benagen lassen und beschlossen, die Eurowerte, die wir ja in der Vergangenheit reichlich >angehäuft haben, der deutschen Finanzwelt zu entziehen.
Nein, wir haben nicht in großem Stil >Naira gekauft! Stattdessen stecken wir unser gesamtes >Geld in Lindendollar!
Die Gründe dafür sind einfach: In Second Life gibt es keine Banken mehr, das steigert das Vertrauen in die Währung erheblich!

Die Grundstückspreise sind zwar ziemlich überbewertet, aber da wird schon nichts passieren...
und als Busfahrer mit florierendem Kleingewerbe hat man hier den Vorteil, dass die Benzinpreise stabil bei null bleiben, während die Fahrgäste aus purer Unterhaltungssucht jeden Preis zahlen.

[Mit von der Partie bei unserer kleinen Kapitalflucht waren Moni und Luisa (s.Fotos), vielen Dank für den schönen Abend!]

Kommentare:

  1. Na ich weiß nicht!?
    Kapitalflucht in ein Land wo jeder Besitzer von Irgendwas Ohner heißt?
    Dann doch schon eher nach Island.Richtige Banken sollen die da zur Zeit ja auch nicht haben.Dafür gibts da aber Trolle. hihi

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  2. In Island gibts Trolle, in SL nicht, das ist ein Unterschied, stimmt. Aber immerhin Elfen haben wir hier wie dort.
    Übrigens haben Luisa, Moni und ich auch mal auf der SL-Karte nach Island gesucht (SLurl Iceland 128/128/0), aber wir hatten am Ende doch Angst, mit unseren Goldbarren auf dem Rücksitz provozierend zu wirken...

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  3. Selbst die SL-ist-tot-Schreier Computerwoche haben vor ein paar Tagen getextet: Virtuelle Welten haben Konjunktur. Na, da kann ja nichts mehr schiefgehen. Wer macht die Bank?

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  4. Die neuesten Statistiken sprechen leider eine andere Sprache:

    PMLF (accounts with a positive monthly Linden Dollar flow) is down by 1.86% to 61,467, canceling out most of the gain this figure had in September. The figure is now on a par with July 2008.
    User-to-user transactions are down 10.83%, more than wiping out the gains of September, but this figure does not appear to provide any useful measure of economic activity, and Linden Lab cautions us against inferring any such activity from it.
    The amount of USD exchanged during October fell for the third month running, falling an additional 0.7% (US$66,000) to 9.05 million USD. Across the three months, that's a fall of 4.8% (US$459,000) from its peak in July 2008.
    Premium accounts continue their accelerating decline. Another fall this month, this time 2.1% (1,751 accounts) bringing the new figure to 81,479. Linden Lab's new CEO, Mark Kingdon says that 'Premium subscriptions are immaterial in our overall business.'
    October closed with the L$:USD exchange rate gaining fractionally from September's close, at L$266.3:US$1.

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Schreib was nettes. Hm?