Montag, 29. September 2008

Die Angst des Avatars vor dem DSL-Anbieterwechsel [updated]

Diese Fehlermeldung, befürchte ich, wird ab morgen meine Existenz als virtueller Busfahrer für ein Weilchen unterbrechen.
Schon vor einiger Zeit habe ich meinen DSL-Vertrag bei Arcor gekündigt, um in Zukunft mit komfortablen 25 Mbit (statt wie bisher 2) über NetCologne unterwegs zu sein - und durch die aktuellen Tarife natürlich weniger zu bezahlen.
Morgen wird umgeschaltet.
Falls das Zusammenspiel der beiden Provider klappen sollte, bleibt immer noch meine altmodische Router-Ausstattung als Fehlerquelle. Wird die olle Fritzbox mit der neuen Geschwindigkeit klarkommen? Wie nennt man diese anderen Geräte, die da noch dranhängen? Was blinkt da? >Washupdah?
Wo gehört das rote Kabel hin?

Liebe Fahrgäste, falls ihr in der nächsten Zeit nichts mehr (aber auch gar nichts mehr) von mir hören solltet, habe ich mich leider mit 25 Mbit in den Orbit geschossen und bitte die reizenden Hostessen, sich gut um Blog, Bus und Passagiere zu kümmern!

Nuschi Martynov: cu
Nuschi Martynov has left teh internets.

[UPDATE: Es hat ein schlappes Stündchen gedauert und alles ist wieder am Laufen! Zwischen 11 und 19 Uhr sollte jemand da sein - der Techniker kam punkt 11, vergrößerte den Maschinenpark etwas, garnierte ein paar neue Kabel dazu und jetzt hat der Bus einige PS mehr unter der Haube. Er kann sie brauchen... Danke für heute an NetCologne!]
PS: Lore, die Garagenschlüssel liegen unter der Matte neben dem Hintereingang... aber wo ist eigentlich die Garage???


Mittwoch, 24. September 2008

Ein Abstecher nach Twinity

Gestern haben wir am Bus die Twinterreifen aufgezogen und >wieder mal einen Ausflug in eine andere Welt unternommen:
>Twinity wurde Anfang des Monats einer breiteren Öffentlichkeit vorgestellt. Das erste zusammenhängende Gelände stellt Berlin dar, deswegen war
bei der Eröffnung sogar >Governor Wowereit dabei.
Fürs erste ist Twinity eine reine Windowsveranstaltung. Macs und Pinguine haben keinen Zutritt - ehrlich gesagt: im Moment verpasst man auch nicht viel.
Der erste Crash erwischte uns nach einer Viertelstunde beim teleportieren, Leute haben wir (außer in der Welcome Area) kaum gesehen, in Räumen mit vielen Gegenständen gab es >Lag und das Aussehen der Avatare... wir haben geregelt und geschoben, aber es kam immer nur Waldemar Hartmann raus! Bis hierher klingt das alles nach "Erster Tag Second Life". Aber es gibt auch Unterschiede:

Selbermachen geht in Twinity gar nicht. Man hat, wie in >Lively, nur die Auswahl aus vorgefertigten Sachen. Und die kosten auch noch was. Es sind zwar nur kleine Beträge, aber es scheint doch, als wäre die Twinitywelt noch geldfixierter als SL.
Das hässliche "Third Life"-Hemd hat 32 Globals gekostet (2500 kriegt man als Startkapital).
Wir sehnen uns nach >Annapurnas erstem Twinity-Shop und warten ansonsten ab, bis die >Twinitymacher uns einen Bus bereitstellen!

Samstag, 20. September 2008

Oktoberfest

Letztes Jahr gab es in Second Life ein Oktoberfest, das uns die griffige Schlagzeile >"O'sram is!" ermöglichte.
Dieses Jahr ist die Überschrift schwächer, dafür melden wir gleich zwei Oktoberfeste. Das ist doch auch was.
Heute beginnt in Second Life's >München ein richtig langes Fest, das sich zeitlich wie örtlich stark am bayrischen Original orientiert. Magen-umdreh-Schleuder und Konzertbühnen werden aufgebaut und den Rest gibt wohl die >Festparole des zuständigen Ministerpräsidenten vor.
Direktreise per >Klick hier.
Erst in einer Woche startet das Oktoberfest des >Deutschen Tutoriums auf Pixel Island. Auch hier werden Fahrgeschäfte und Bierzelt versprochen. Und weil die Organisatoren von weniger Urbayern ausgehen als die richtigen Münchner, werden sie für Gratis->Dirndl sorgen, damit die Gäste sich auch zünftig den Avatar verwüsten können.
Koordinaten folgen, wenn es soweit ist.
Sollte es noch mehr Oktoberfeste in SL geben, bitten wir um einen wohlwollenden Kommentar mit kurzer Anfahrtsbeschreibung direkt hier.
Ach... noch eins: Diese Zwei-Maß-und-noch-fahren-Nummer mag lustig klingen, aber ihr denkt schon dran, >was dabei passieren kann!?
PS: Funktioniert SLurl nur bei mir nicht? Wer kann mal testen bitte?

Donnerstag, 18. September 2008

Unterwassermusik

Die Steampunk-Gemeinde in Second Life ist weit verbreitet. Ihre bekannteste Station heißt Caledon, aber man findet die >freundlichen Dampfmaschinisten auch anderswo.
An diesem Wochenende zum Beispiel in >Enschede an der (realen) holländisch-deutschen Grenze. Das Gogbot-Festival findet da statt. Musik macht dabei unser SL-Mitbewohner nnoiz Papp, der sein Konzert auch nach SL überträgt, und zwar live per Stream auf seine >Unterwasserbühne.
Die liegt neben nnoiz' Insel "al Schiffbruchbay" (sic!) und wer einen Taucheranzug mit Kopfhöreranschluss hat, sollte unbedingt heute (Freitag) ab 21 Uhr dort auftauchen, äh, untertauchen!
Vorab reinhören geht auf >nnoiz' Website.

Dienstag, 16. September 2008

Ich wär dann mal soweit ...

Montag, 15. September 2008

Google sieht dich

Nuschis >Selbstüberwachungsexperiment ist ja schon eine Weile her. Damals haben wir einen Service namens >SLstats ausprobiert, der permanent den Standort und die Umgebung des Avatars protokolliert hat.
Letzte Woche hat das Überwachungsthema durch den Chrome-Browser neue Nahrung bekommen und wir haben uns entschlossen, einen Warnhinweis bei Second Travel anzubringen. Der steht jetzt rechts, unter den Links, und besagt:
Google registriert dich, wenn du hier liest.
Warum? Wie die meisten Blogger sind wir neugierig, wie viele Leute hier reinschauen, was sie suchen und wie sie auf uns gestoßen sind. Ein Dienst namens Google Analytics gibt uns diese Informationen. Was wir nicht kriegen, sind z.B. IP-Nummern von euch. Aber Google kassiert die bestimmt. Mehr über die Diskussion und wohl auch Antigoogletipps findet man z.B. >bei Onkel Heise.
Chrome selbst scheint nicht so überzeugend zu sein. Mehr als einzwei Chromer verirren sich hier nicht hin pro Tag. Sagt unsere Statistik. Und damit ihr auch was von den Analytics habt, zeigen wir hier noch die schönste Suchanfrage der letzten Woche (jedenfalls was Mansprichtdeutsh betrifft)
:Viel Spaß, liebe Tutoren, mit der neuen Newbie-Generation!

Freitag, 12. September 2008

Das Bernsteinzimmer

Liebe LeserInnen, vielen Dank, dass Sie sich für Second Travel entschieden haben.
Dieses kleine Tutorial wird Ihnen nun erläutern, wie Sie mit Hilfe von Second Life zu einem unvergesslichen Erlebnis kommen.
Bitte befolgen Sie alle Schritte in der richtigen Reihenfolge.

Schritt 1: Machen Sie die Bekanntschaft einer erfahrenen SL-Bewohnerin.
Schritt 2: Folgen Sie ihrem angebotenen Teleport.
Schritt 3: Warten Sie, bis die Umgebung komplett auf dem Bildschirm erschienen ist.
Schritt 4: Erfassen Sie mental, dass Sie sich in dem sagenumwobenen (und eigentlich als verschollen geltenden) >Bernsteinzimmer befinden.
Schritt 5: Genießen Sie die Pracht, stellen Sie einige doofe Fragen, erwägen Sie im Geiste, die Bilder an den Stern oder das Bundeskanzleramt zu verkaufen.
Schritt 6: Bedanken Sie sich für die Einladung.
Schritt 7: Nehmen Sie den nächsten Teleport irgendwoanders hin, loggen Sie sich aus SL aus.
Schritt 8: Bemerken Sie, dass Sie vergessen haben, die Koordinaten zu notieren.
Schritt 9: Brüten Sie eine Weile in dumpfer Verzweiflung.
Schritt 10: Tun Sie so, als wäre alles wie vorher.
Vielleicht hilft ja jemand?

Montag, 8. September 2008

Das Ende der Welt

Bevor >übermorgen die reale Welt in einem selbstgebastelten Wurmloch verschwindet, möchte ich heute noch etwas beichten:
Ich habe in diesem Sommer zwei Reiseberichte für die vom Axel-Springer-Verlag betriebene >AvaStar-Redaktion geschrieben! Den Ersten findet man >hier.
Beim >Zweiten sind auf dem Transport nach Berlin irgendwie die Bilder verschwunden, deswegen drucke ich mich heute selbst nach und präsentiere:
Die Reise zum Ende des Grids

"Liebe Fahrgäste, heute wollen wir Ihnen einige Regionen zeigen, die so entlegen sind, dass sich kaum jemand einfach zufällig dort hin verirrt. Bei unseren Botspotting-Touren haben wir in den letzten Wochen die Grenzen der SLandkarte erforscht – heute zeigen wir Ihnen etwas davon. Zuerst besuchen wir „>Horizon“ (sehr passender Name übrigens für diese Insel am westlichen Ende der Welt). Dort können wir auftanken und uns nach der langen Fahrt etwas bewegen: Eine umfangreiche Skateboard-Landschaft mit Rampen und Halfpipes lädt dazu ein.

Danach bitten wir darum, wieder ein feierlich-seriöses Gesicht aus dem Inventar zu holen, wenn wir in „>Shatoo“ landen. Lassen Sie sich von dem leichten Schneetreiben nicht erschrecken! Japanische Kampf- und Baukunst sind hier zu besichtigen. Sehr verfeinert. Wir empfehlen auch einen Besuch der äußerst preiswerten Klamottenläden hier. Samuraimode ist SL-weit schwer angesagt!

Die nahe gelegene Insel namens "Paradies" ist leider nicht für die Öffentlichkeit zugängig. Dafür haben wir aber nur noch einen kleinen Sprung
bis „>Heaven OR Hell“, wo wir für das verpasste Paradies vortrefflich ent- schädigt werden: Die Fahrgäste werden gebeten, sich je nach Neigung auf die himmlische oder höllische Seite der SIM zu verteilen, erkennbar an der Farbe des Bodens, sowie der Einrichtung der beiden verschiedenen Kirchen. Hostien, bzw. Schwefelhölzchen bekommen Sie bei unseren reizenden Hostessen.

Zum Ausklang unserer Reise genießen Sie bitte mit uns den Sonnenuntergang
auf „>Tamire“, der allernordwestlichsten SIM des bekannten Grids. Wer auf eigene Faust weiter fahren möchte, kann gerne bei mir ein günstiges Schlauchboot erwerben. Aufpusten müssten Sie dann allerdings selbst!"

Freitag, 5. September 2008

Unser SL soll schöner werden - Ad Farms raus

Im Zeitalter des Internet geht ja alles wahnsinnig schnell.
Es ist nicht einmal ein
Dreivierteljahr her, dass >wir über "Ad Farms" berichtet haben - und schon reagiert unsere amerikanische Tochterfirma Linden Lab!
Auf dem >Official Blog erläutert Jack L. die
neue Anordnung von ganz oben:
Rotierende, nervende Werbewürfel, die nur den Zweck haben, den SL-Nachbarn derart auf die Zwiebel zu gehen, dass diese das Gelände überteuert aufkaufen, um nicht länger gestört zu werden, sind ab 1. Oktober verboten.
Jedenfalls auf dem Festland von Second Life. Auf privaten Inseln darf weiter jeder wurschteln.

Ohne Zweifel ist die Regelung ein großer Vorteil für die wackeren Bungalowbesitzer, die das Mainland bevölkern - und auch für uns Reisende!

Danke, Lindens.

Montag, 1. September 2008

Eine Modenschau

Viele Besucher unserer schnuckeligen Onlinewelt haben das gleiche Problem: Kaum wird's interessant - und kaum sind ein paar Leute zusammen -, sieht man nicht mehr richtig. Die Bewegungen werden eckig, die Farben und Texturen verschwinden.
Und am Ende steht man so da wie unser Embedded >Dom Party Animal hallogen Haller.
Eine Art von Abendbeschäftigung in SL, wo das graue Grauen besonders schade ist, sind Modenschauen.
Neulich hat Hostess Lore Lamont mich mal mitgenommen zu >solch einem Event. Ich habe einen kleinen Film draus gemacht, damit alle sonst in SL farbenblinden sehen, was sie verpassen.

Übrigens gibt es ein paar Tips, um die Bildqualität in SL zu verbessern:
- Sichtweite runter! Was der Rechner nicht sieht, macht ihm auch keine Arbeit.
- Partikel reduzieren! Raucher, Blinger und Herzchenwerfer machen dann nichts mehr aus.
- "Ersatzavatare" (Avatar Imposters) erlauben (ebenfalls unter Grafikeinstellungen)! Entferntere Avatare werden dann mit wesentlich weniger Details dargestellt.
Habt ihr sonst noch Lieblingstricks?