Dienstag, 28. Oktober 2008

Das Weiße Haus

Weil ich mich >realberuflich gerade mit dem Weißen Haus beschäftige, habe ich virtuellberuflich einfach mal eine Amerikanische-Wahlkampf-Bustour ins Programm genommen.Sooo viel findet man gar nicht. Eine Gruppe von Lincoln-Fans hat das >Weiße Haus nachgebaut, immerhin. Das Oval Office fehlt aber zum Beispiel, innen ist alles voller Lincoln, kein Bush weit und breit.
Der Wahlkampf findet eh woanders statt. Kandidat Obama verfügt über eine ganze Liste inoffizieller Hauptquartiere, wo man >Obama-Mützen kriegt, >Obama-Filme schauen kann - oder >beides. Konkurrent McCain hat weniger Unterstützer. Sein Unofficial Headquarter liegt einsam auf >Keen.
Fast am Ende unserer Tour habe ich dann doch noch ein Oval Office gefunden. Zwar nur das Innere, aber gut... >vor der Tür war es eh interessanter! Der Hausherr bietet dreidimensionale Karikaturen an, als Avatare zum kaufen und tragen.

Der Superobama ist sogar gratis!
Und für diejenigen Leser, denen es völlig egal ist, ob Ocain oder McBama neuer Chef im Weißen Haus wird, Hauptsache Bush ist weg... für die könnte >dieser Laden interessant sein. Hier gibt es die Countdown-Uhr zum aufhängen, die sekundengenau anzeigt, wie lange G.W.Bush noch Präsident ist.

Mittwoch, 22. Oktober 2008

Nautilus

Heureka! Lindens haben neues Land entdeckt!
Nautilus heißt der neue kleine Kontinent, den wir sogleich erforscht haben. Er besteht im wesentlichen aus einem weiten Grasland mit einem zentralen Hochplateau (der "Zitatelle"), wo eine Ansammlung verlassener Steinhäuser steht.
Von Jack Linden auf dem >Official Blog direkt mit Mythen umrankt, stieß Nautilus beim Volk allerdings auf Protest: Es gebe eh' zu viel unverkäufliches Land, die Leere in SL vergrößere sich noch weiter und überhaupt solle man sich erstmal um Stabilität und neue Besucher kümmern, lauteten die Kommentare.
Da ist was dran. Schaut's euch >selbst an, vielleicht seid ihr ja begeisterter als ich, wenn ihr den >Expeditionsbohrer von >Magellan Linden findet oder eine der >Sculpt-Skulpturen bewundert. Möglicherweise findet ihr ja auch die leuchtenden Riesendildos schön, die hier und da für mehr Licht sorgen.
Demnächst sollen die Häuser (im Karthagischen Stil, allerdings mit arg niedrigen Decken) und einige Grundstücke versteigert werden, dann werden wir sehen, wie viel Interesse an neuen SL-Ecken zur Zeit besteht.
[Danke Moni für den Tipp!]

Montag, 20. Oktober 2008

Als Anhängsel durch Second Life

Ihr fragt euch bestimmt, was Nuschi eigentlich so zwischen seinen öffentlich bekannten Terminen treibt? Habe ich mich auch gefragt und mir darum eine Erlaubnis eingeholt, mich per Anhänger auf seine Spuren zu setzen. was nun in unregelmäßigen Abständen folgt, ist ein stoßstangennaher Bericht über die bisher undokumentierten Aktivitäten eures Lieblingsbusfahrers.

Die erste Fahrt ging in Richtung Süden. Als der Dieselnebel sich lichtete, fand ich mich wieder in New Toulouse. Von Nuschi schon weit und breit keine Spur mehr. Ich stieg also ebenfalls aus, um mir ein wenig die Beine zu vertreten. Die Sim stellte sich als eine dieser neo-viktorianischen Gemeinschaften heraus, die mit dem echten Toulouse wenig zu tun hat (auf dem echten Place du Capitole weht nämlich keine Fahne mit Stars and Stripes).
Mit der Minimap konnte ich Nuschi schließlich in der nächsten Buchhandlung finden. Als ich aber sah, dass er gerade dabei war, einige Exemplare seines Buchs in den Regalen zu verstecken, beschloss ich doch lieber noch ein wenig herumzuschlendern.
Gleich hinter der Buchhandlung liegt ein malerischer Friedhof. Hier wurde sogar echte Prominenz beerdigt, zumindest lässt ein Grabstein darauf schließen, dass jemand vom Linden-Support seine letzte Ruhe an dieser Stelle gefunden hat. Kann man einen besseren Grabspruch haben?

Nuschi ließ inzwischen den Motor aufheulen. Das ist das Signal für mich, dass er zur Weiterfahrt bereit ist. Ich sprintete also wieder in den Anhänger und auf gings.

Sonntag, 19. Oktober 2008

Wieder einer raus...

Es hat alles nichts geholfen: Nicht einmal >Textspenden vom Second Travel Team konnten den Niedergang der Boulevard-Röhre The Avastar verhindern.
Für die Zukunft empfehlen wir zur SL-Fortbildung >2ndtravel.blogspot.com - und für RL-Fragen >bildblog.de.
Was Regis und Leider schreiben, >steht hier.
cu Avastar!

Freitag, 17. Oktober 2008

Renate liest im Tiroler Eck

Freitag abends hat man doch nix vor, oder?
Geht Renate gucken! Lesung mit Comedy und Musik, im >Tiroler Eck (da hat Nuschi >auch schon gelesen).
Hier ist ihr sein Werbevideo:

Mittwoch, 15. Oktober 2008

EnBW in Second Life

Von einem der Zettel hinterm Bus-Scheibenwischer blitzte uns das Wort Gewinn entgegen - den haben wir natürlich sofort gelesen:
Das Energieunternehmen EnBW möchte von SL-Bewohnern in einer Web-Umfrage gerne wissen, was sie in der zweiten Welt suchen. Speziell interessieren sie sich dafür, wie wir Firmenauftritte wahrnehmen. Unter den Teilnehmern wird eine Wii-Konsole verlost.
Weil die >EnBW eines der Unternehmen ist, die schon seit geraumer Zeit immer wieder Projekte in SL starten (finden wir gut!), haben wir mitgemacht.
>Die Aktion läuft noch bis Anfang November, wer gewinnen will, muss seinen Realnamen angeben - und es dauert wirklich kaum fünf Minuten.
Nebenbei haben wir mit dem Bus auch mal wieder eine Runde um den >EnBW-Block gedreht (Notiz an die Erbauer: Der SIM-Name "EnBW EnergyPark Innovation Area" ist nicht so richtig leicht zu merken). Wir waren länger nicht mehr da und haben gestaunt: Die haben eine Blitzmaschine da, einen so genannten >Tesla-Transformator. Außerdem das eine oder andere Lernspielzeug zum Thema Energie, und am wichtigsten: Tagsüber sei ein Avatar als Ansprechpartner vor Ort, verriet gestern abend ein Schild. Das ist nun gar nicht genug zu loben!
Als >alte Energiesparer wollten wir vor der Abfahrt das Licht im Gebäude wieder ausmachen, fanden aber keinen Schalter. Erst ein beherzter Griff tief in die Windlight-Einstellungen sorgte für Dunkelheit im Haus.
Wer an der Umfrage teilnehmen will, >hierlang. Die Konsole würde allerdings die Busmannschaft gern haben!

Donnerstag, 9. Oktober 2008

Flucht in den Lindendollar

"Das Geld der Kunden ist vollkommen sicher", hören wir in den letzten Tagen von allen Seiten - und das ist doch ein >gutes Gefühl!
Wir haben uns - unerklärlicherweise - trotzdem von einem Restzweifel benagen lassen und beschlossen, die Eurowerte, die wir ja in der Vergangenheit reichlich >angehäuft haben, der deutschen Finanzwelt zu entziehen.
Nein, wir haben nicht in großem Stil >Naira gekauft! Stattdessen stecken wir unser gesamtes >Geld in Lindendollar!
Die Gründe dafür sind einfach: In Second Life gibt es keine Banken mehr, das steigert das Vertrauen in die Währung erheblich!

Die Grundstückspreise sind zwar ziemlich überbewertet, aber da wird schon nichts passieren...
und als Busfahrer mit florierendem Kleingewerbe hat man hier den Vorteil, dass die Benzinpreise stabil bei null bleiben, während die Fahrgäste aus purer Unterhaltungssucht jeden Preis zahlen.

[Mit von der Partie bei unserer kleinen Kapitalflucht waren Moni und Luisa (s.Fotos), vielen Dank für den schönen Abend!]

Sonntag, 5. Oktober 2008

Griefing

Das Standardwerk >Mit dem Bus durch Second Life definiert Griefer als Bewohner von SL, die am meisten Spaß haben, wenn sie andere ärgern können.
Und vor einem Jahr haben wir uns schon mal >dichterisch mit dem Thema beschäftigt.
Heute stellen wir in ein paar kurzen Filmen die gängigsten Griefer-Spielzeuge vor.

Als erstes: Gegenstände, mit denen sie die Gegend zuschmeißen:

Dagegen hilft Meldung an den Landbesitzer, der alles liegengebliebene zurückschmeißen kann (plus Meldung an Lindens).

Gern genommen auch: fliegende Texturen. Vom hundertfach replizierten Supermariobild bis zur Nazipropaganda ist schon ziemlich vieles zweidimensional durch SL geschwebt. Ein echter Kündigungsgrund, zumal die Texturen auch SIM-Grenzen überwinden können, bevor sie sich auflösen.


Chat Spam
kann von Avataren direkt ausgehen, oder aber von Objekten, die sie irgendwo verstecken.

Die Avatare kann man muten (=stumm schalten), die Objekte, wenn man sie >findet, ebenfalls: Tortenmenü>More>More>Mute.

Seltener geworden sind die Angriffe mit Käfigen. Sie scheinen auch nicht mehr so gut zu funktionieren wie früher. Es gibt sie aber noch.

Ein probates Mittel, wenn plötzlich solche Käfige auftauchen ist, den Avatar irgendwo hinzusetzen. Das verleiht einen gewissen Schutz. Ist man gefangen, teleportiert man sich eine SIM weiter - und sollte den Käfig dann los sein.

Wegteleportieren hilft in der Regel auch gegen Follower. Das sind Objekte, die einem angehängt werden können und den Avatar dann verfolgen.

All diese Techniken sind in SL nicht nur verpönt, sondern auch verboten. Wer sie ausprobieren möchte, sollte bedenken, dass dies zum sofortigen Rausschmiss aus SL führen kann.

Wer noch weitere Griefingmethoden weiß, ist eingeladen sie hier zu erläutern.
Danke für die Hilfe beim Drehen an hallogen!

Mittwoch, 1. Oktober 2008

DDR in Second Life

Darauf haben wir 40 Jahre gewartet!
Endlich hats einer gemacht: Es gibt eine DDR in Second Life.
Wie sich das gehört, hat man uns noch nicht erlaubt, uns umzuschauen. Aber das dauert sicher nicht mehr lang.
In der Nähe
waren wir jedenfalls schon mal: Nur ein paar Meter von der Mauer entfernt hat Pater Holmer (>der Name kommt euch bekannt vor?) eine Mauer-Ausstellung zusammengestellt, die am 3. Oktober offiziell eröffnet wird.
Eine Fotogalerie zeigt Bilder aus den letzten 60 Jahren, man findet sie auf der SIM >Preussen, direkt
gegenüber der Joldelse, wie der Berlintourist gerne zur Siegessäule sagt.
Und danach gehts über die Grenze! Wann erlaubt Linden Lab endlich den Avatar-Nachnamen >Schabowski?!