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Sonntag, 19. Oktober 2008

Wieder einer raus...

Es hat alles nichts geholfen: Nicht einmal >Textspenden vom Second Travel Team konnten den Niedergang der Boulevard-Röhre The Avastar verhindern.
Für die Zukunft empfehlen wir zur SL-Fortbildung >2ndtravel.blogspot.com - und für RL-Fragen >bildblog.de.
Was Regis und Leider schreiben, >steht hier.
cu Avastar!

Mittwoch, 15. Oktober 2008

EnBW in Second Life

Von einem der Zettel hinterm Bus-Scheibenwischer blitzte uns das Wort Gewinn entgegen - den haben wir natürlich sofort gelesen:
Das Energieunternehmen EnBW möchte von SL-Bewohnern in einer Web-Umfrage gerne wissen, was sie in der zweiten Welt suchen. Speziell interessieren sie sich dafür, wie wir Firmenauftritte wahrnehmen. Unter den Teilnehmern wird eine Wii-Konsole verlost.
Weil die >EnBW eines der Unternehmen ist, die schon seit geraumer Zeit immer wieder Projekte in SL starten (finden wir gut!), haben wir mitgemacht.
>Die Aktion läuft noch bis Anfang November, wer gewinnen will, muss seinen Realnamen angeben - und es dauert wirklich kaum fünf Minuten.
Nebenbei haben wir mit dem Bus auch mal wieder eine Runde um den >EnBW-Block gedreht (Notiz an die Erbauer: Der SIM-Name "EnBW EnergyPark Innovation Area" ist nicht so richtig leicht zu merken). Wir waren länger nicht mehr da und haben gestaunt: Die haben eine Blitzmaschine da, einen so genannten >Tesla-Transformator. Außerdem das eine oder andere Lernspielzeug zum Thema Energie, und am wichtigsten: Tagsüber sei ein Avatar als Ansprechpartner vor Ort, verriet gestern abend ein Schild. Das ist nun gar nicht genug zu loben!
Als >alte Energiesparer wollten wir vor der Abfahrt das Licht im Gebäude wieder ausmachen, fanden aber keinen Schalter. Erst ein beherzter Griff tief in die Windlight-Einstellungen sorgte für Dunkelheit im Haus.
Wer an der Umfrage teilnehmen will, >hierlang. Die Konsole würde allerdings die Busmannschaft gern haben!

Montag, 15. September 2008

Google sieht dich

Nuschis >Selbstüberwachungsexperiment ist ja schon eine Weile her. Damals haben wir einen Service namens >SLstats ausprobiert, der permanent den Standort und die Umgebung des Avatars protokolliert hat.
Letzte Woche hat das Überwachungsthema durch den Chrome-Browser neue Nahrung bekommen und wir haben uns entschlossen, einen Warnhinweis bei Second Travel anzubringen. Der steht jetzt rechts, unter den Links, und besagt:
Google registriert dich, wenn du hier liest.
Warum? Wie die meisten Blogger sind wir neugierig, wie viele Leute hier reinschauen, was sie suchen und wie sie auf uns gestoßen sind. Ein Dienst namens Google Analytics gibt uns diese Informationen. Was wir nicht kriegen, sind z.B. IP-Nummern von euch. Aber Google kassiert die bestimmt. Mehr über die Diskussion und wohl auch Antigoogletipps findet man z.B. >bei Onkel Heise.
Chrome selbst scheint nicht so überzeugend zu sein. Mehr als einzwei Chromer verirren sich hier nicht hin pro Tag. Sagt unsere Statistik. Und damit ihr auch was von den Analytics habt, zeigen wir hier noch die schönste Suchanfrage der letzten Woche (jedenfalls was Mansprichtdeutsh betrifft)
:Viel Spaß, liebe Tutoren, mit der neuen Newbie-Generation!

Montag, 23. Juni 2008

KTM

Der Innsbrucker Avatar Rein Spire ist einer der ältesten Einträge in Nuschis Freundeliste. Sein Studienthema ist "Avatarbasierte Innovation".
Immer mal wieder meldet er sich mit einem neuen Projekt. Im Moment sammelt Rein Reaktionen zu einer Aktion des Motorradbauers KTM: Die Firma möchte von den SL-Bewohnern erfahren, wie das Motorrad der Zukunft aussehen sollte.
Von einem >Showroom aus gelangt man auf ein kleines Straßennetz. Dort kann man ziemlich wild probefahren und darf dann einige Kreativaufgaben absolvieren.
Unter anderem kann man aus bereitliegenden Teilen ein eigenes Mopped bauen. Wer d
ie meisten Kreativpunkte sammelt, wird CIO (Chief Innovation Officer) - viel Spaß dabei![Rein Spire im >Buch: Auf S.232 ist ein Interview!]

Donnerstag, 5. Juni 2008

Apfelland: Dresdner Bank

Es ist wieder passiert!
Wir hatten gedacht, es lässt sich keine Firma mehr zu einem solch bekloppten SL-Auftritt mehr bewegen. Die anderen sind doch schon alle weg. Die leere Post, der leere Adidasladen... alle zugemacht.
Aber irgendwie müssen es die >Inhaber von Apfelland geschafft haben, die >Dresdner Bank zu überzeugen, dass wirklich, wirklich viele Leute bei ihnen vorbeischauen. Die Pressemeldung gibt an: "Rund um die Uhr sind bis zu 65000 Nutzer gleichzeitig in SL e
ingeloggt". Das "bis zu" überliest sich dabei leicht. Dass es mittags nur die Hälfte ist - geschenkt!
Die einschlägigen Verlautbarungsblogs (von hier i
n der Regel nicht verlinkt) Strg+Cen brav die Story von der "zentralen Drehscheibe für die deutsche SL-Community" auf ihre Seiten und schwadronieren von einem Ort, "wo das Leben pulsiert und wo [die Dresdner Bank] einen wichtigen Beitrag zum kulturellen Leben einer lebendigen, hochaktiven Community leisten" könne.
Auf vier SIMs. Fett. Teuer.
Letztes Wochenende war Eröffnung. Wir haben am späten Sonntagabend eine laaange Runde im Bus über die insgesamt 41 Apfelland-SIMs gedreht - und mal ganz schlicht gezählt, wie viele Avatare dort waren.
Und was sie tun! ... 103 haben wir gefunden:
69 Avatare waren als >Camper oder Lucky-Chair-Spieler da (also um etwas Geld zu verdienen), einige davon dürften >Bots gewesen sein, darunter auch Models in Läden. Ansprechbar (oder interessiert an ihrer Umgebung) waren sie alle nicht.
34 Avatare machten den Eindruck, als wären ihre Besitzer tatsächlich am Rechner. Sie bauten, unterhielten sich oder flogen herum.
Knapp halb so viel 'echte' Besucher wie Camper, wohlgemerkt abends, wenn eigentlich wirklich was los ist in SL. Mittags dürfte die Camperquote noch höher ausfallen.
Was passiert als nächstes?
Hier ist die Wette: Die "zwei Konzerte pro Tag" laufen mit der Zeit aus. Es werden Camperplätze eingerichtet, damit jemand kommt. Die aufgestellten Teleport-Angebote werden inaktuell und keiner kümmert sich drum. Der >Lag ist überall auf Apfelland sowieso schlimm.
Nach ein paar Monaten: Die Dresdner Bank merkt, dass sie keinerlei Effekt erzielt (außer dass sie "Erfahrung sammelt"...) und zieht sich enttäuscht zurück. Second Life als Medium für Unternehmen hat mal wieder ein schwaches Bild geliefert. Nur die Apfelländler haben schnell Geld verdient.
Wenn es anders kommt, werde ich es hier melden. Versprochen.
Für heute: Enttäuschung!
Nuschi Martynov, Busfahrer in Second Life

Sonntag, 13. April 2008

Nächster Halt: Bücher-Areal

Nachts in Second Life.

Ann hat die >Yaks gefüttert. Lores Fußnägel sind >lackiert. Bernd >lauert neuen Bussen auf.
Stille kehrt ein.
Nur Nuschi ist noch unterwegs. Es lässt ihn nicht los: Steht das Buch überall in den Läden? Und zwar in Augenhöhe?
Um ihm die Wege etwas zu erleichtern, hat sich die gute
Natalya S. gemeldet und vorgeschlagen, neben buecherareal.de's >neuem Buchladen eine Haltestelle zu installieren.
Eine von den neuen, mit >Monitor!
Und unseren Reiseführer hat sie auch wunderbar einsortiert. Wer sich im Laden umschaut, bekommt durch Anklicken der Buchcover jeweils eine Note Card mit den Angaben zum Buch - und es sind viele Bücher!
Gekauft wird dann im >Online-Shop, außerhalb von Second Life. Anders geht's nicht, da ist die Buchpreisbindung in Deutschland vor.
Wir freuen uns über die neue Station im Second Travel
-Netz. Vielen Dank Natalya!

Mittwoch, 9. April 2008

Kuoni

Vor sich hin dümpelnde Firmenauftritte sind in SL mittlerweile einige zu besichtigen. Über die bereits geschlossenen finden sich Informationen zum Beispiel im Second Travel-Archiv (das sich über die Suchfunktion links oben oder über die Monatslisten >rechts erschließen lässt).
SL hat eben seine eigenen Gesetze, Avatare sind empfindliche Kunden. Das hätten die ausführenden Agenturen allerdings sch
on vorher >hier und >da lesen können...
Umso mehr freuen wir uns, wenn wir über Unterneh
men berichten können, die mit einem schlüssigen Konzept in SL ankommen, so wie gerade eben der Schweizer Touristik-Konzern Kuoni.
Vorsichtshalber haben sie ihren Namen umgedreht und ihre Halbinsel >Inouk genannt. "Eine Reflexion von SL zu RL", nennt das Aurel Furse, eine der Kuonisatorinnen, die wir dort getroffen haben.
Morgen (10.4.) abend ist offizielle Eröffnung, noch ziehen Aurel (r.) und Ayam (l.) überall die letzten Schrauben an. Die >Inouk-Website ist allerdings schon zu sehen und dort gibt es offenbar Platz für eine Community.
Wenn die Kounistinnen das hinkriegen, könnte Inouk sich wirklich mit zweitem Leben füllen. Schlauerweise haben sie die Insel direkt neben weitere Schweizer SIMs gelegt.
Donnerstag gehts mit Schneeballschlachten, virtuellen Freidrinks und Gratis-Reisekatalogen (RL/SL) los - wir wünschen viel Spaß!

Samstag, 29. März 2008

Herbie Hancock

Regelmäßige Fahrgäste werden schon hin und wieder mit uns auf >Pangaea gewesen sein.
Unser Haltestellenplakat dort ist ein kunstvoll gestaltetes Einzelstück und zuletzt haben wir mit >Inseldiva Moni >psychedelische 3D-Experimente gemacht.
Eigentlich ist Pangaea aber ein Standort der Musikindustrie (genauer gesagt: >Universal Music) - und das klappt auch ganz gut! Ein Herbie Hancock Remix Wettbewerb fand im Winter statt. Inselkönig Mo Eriksen meldete 800 Teilnehmer!
Jetzt präsentiert man die Ergebnisse: Die Top16 kann jeder anhören, der vorbeikommt (dazu einfach den Musik-Stream aktivieren und die Plattencover an der Wand anklicken).
Gewonnen hat ein Projekt namens "Sace".


Wir wollen nicht verhehlen, dass wir längst einen eigenen Favoriten ausgemacht haben, der pausenlos im Bus-Cassettenrekorder vor sich hin dudelt. Bitte hier aufs Cover tippen zum Hören.

Zum Selberwählen reist man von >hier direkt in den pangaeanischen Plattenladen, wo man leider die Musik nicht kaufen kann - aber immerhin hören, so oft man will!

Mittwoch, 26. März 2008

Sind wir "in SL"?

Linden Lab hat gestern ein neues Logo vorgestellt:
[Aber vielleicht sollten wir diese Firma "Linden Lab" erst mal vorstellen. Es ist eine Tochtergesellschaft von Second Travel mit Sitz in Kalifornien, die wir demnächst an die Börse bringen werden. Dafür
suchen wir übrigens noch einen Geschäftsführer.]
Dieses Logo soll in Zukunft verwendet werden, um Dinge zu kennzeichnen, die in oder mit Hilfe von Second Life hergestellt wurden oder sonst irgendwas mit SL zu tun haben.
Der Hit: man kann es >kostenlos haben (muss sich allerdings dazu speziell registrieren).
Leider ist es ein bisschen hässlich geworden - es ist das Resultat einer likörgeschwängerten Nacht auf Pixel Expo. Trotzdem ist es nicht erlaubt, Veränderungen daran vorzunehmen!
Wir machen das, um u
nsere Marke "Second Life" zu schützen. Sonst kommen demnächst Hinz und Kunz mit ihren My-World-My-Imagination-Sprüchen und behaupten, es wäre ihr Second Life. Das geht ja nicht!
Aus dem gleichen Grund ist es ab jetzt auch verboten, SL oder Secondlife als Teil einer Webdomain zu verwenden (Gruß an >Silvio, >Swapps und >Life).
Bitte alles löschen.
Wir sind zuversichtlich, dass >alle unsere Passagiere und Mitbewohner diese Regelung prima finden und freuen uns darauf, demnächst neue tolle Ideen zu präsentieren!
Herzliche Grüße von Nuschi Martynov
Chefbusfahrer von
Second Life
My Bus. My Imagination!!!

Dienstag, 18. März 2008

Der Stern ist weg

Das musste ja früher oder später passieren!
Seit heute ist der Stern weg. Nicht der am Bus - da passen wir drauf auf. Nein, der auf der SL-Niederlassung "vom Daimler" (wie wir Exilschwaben sagen).
Und nicht nur der Stern ist weg, sondern gleich die ganze Niederlassung.
Heute hat die zuständige Agentur, nach etwas über einem Jahr, die Insel dicht gemacht.
Auf der >Website schreiben sie, dass sie ihren "Test mit positiven Ergebnissen abschließen":
"Einer der wichtigsten Aspekte: 3D-Welten stellen einen Kommunikationskanal dar, der in Zukunft mehr an Bedeutung gewinnen wird" - und sie versprechen, das Thema weiterhin zu verfolgen.

Wir hatten viel Spaß mit Mercedes-Benz-Island, schade dass es zu ist! Gut - sie hatten keine Werkstatt. Das haben wir ihnen im >Buch schon angekreidet (S.197). Und sie haben sich auch nie für den Bus interessiert. Nicht mal einen Schlüsselanhänger oder eine Mütze haben wir geschenkt bekommen! Eigentlich haben sie uns völlig ignoriert. Wir waren doch Luft für die! Was ist das eigentlich für ein arroganter Laden?!
Zur Versöhnung und zum Abschied kommt hier nochmal das erste Video, das wir überhaupt bei Second Travel gezeigt haben, und zwar schon im Mai 2007: "Eine Runde im Bus", produziert in den Celt'schen Filmstudios, aufgenommen auf der MB-Insel:


Link: sevenload.com

Ach ja: Und das legendäre >Unfall-Video ist natürlich auch dort entstanden!

Samstag, 15. März 2008

Intels Sonnenblumen

Second Travel ist so schnell!
Kaum ist die Intel-Insel ein Dreivierteljahr eröffnet, schon haben wir sie uns angeschaut. Zurzeit läuft eine Frühlingsaktion:
Alle Besucher sollen Sonnenblum
en pflanzen.
Wenn man Amerikaner ist, hat das sogar einen Nebeneffekt: Man nimmt an einer Notebook-Verlosung teil. Und Intel spendet für eine Umweltorganisation. Aber der Reihe nach!
Erstmal kommt man also am >Intelturm an.
Dann besorgt man sich ein Päckchen Sonnenblumenkerne. Kost nix.
In den letzten zwei Wochen haben das offenbar schon einige gemacht, verrät das ständig ratternde Display.
Sein Samenpäckchen klemmt man sich unter den Arm und klickt wild irgendeine der Sonnenblumen an, die da schon stehen.
Zack! wächst ein neues Blümchen (s.unten links).
Intel >sagt, das ist gut für die Umwelt, was will man mehr?!
Weil der Bus in Europa angemeldet ist, wir daher nichts gewinnen können (und eh keine Lust hätten, jetzt alle paar Stunden eine neue Blume zu pflanzen, um unsere Chancen zu erhöhen) und weil wir zwar spät dran sind, aber umfassend berichten wollen, haben wir den Turm dann auch noch besichtigt.
Und
jetzt wissen wir, wie es in einem Computer aussieht. So:
Booh! Wenn das wirklich wahr ist, dass die Chips so toll bunt sind und dauernd blinken - dann fragen wir uns allerdings: Warum sind die Rechner außen alle so langweilig?!

/me geht Schraubenzieher suchen!

Montag, 18. Februar 2008

Wachstum in SL

Zur Überbrückung der nuschifreien Zeit an dieser Stelle ein bisschen Grünzeug von Annapurna:

Sagt der Volksmund nicht, jeder Avatar solle in seinem Leben einen Baum gepflanzt, ein Haus gerezzt und eine Sohn gekauft haben?
An den Punkten Zwei und Drei arbeite ich noch, aber das Thema Baum ist bereits abgehakt:

Ich habe eine Eichel eingebuddelt, sie artig gegossen und mich am flugs sprießenden Bäumchen erfreut. Saatgut und Gießkanne wurden mir von einer freundlichen Litauischen Mobilfunk-Firma zur Verfügung gestellt. Wer sich auf der Sim
»Omnitel im einzigen Gebäude am Platz eine Eichel vom Baum schüttelt, kann diese vor der Tür auf einer freien Parzelle rezzen.

Fortan ist man Eichen-Mammi und darf seinen Schützling mit allerhand Beiwerk nach und nach zu stattlicher Baumhaus-Größe aufpäppeln. Für den allerletzten Wachstumsschuppser muss man übrigens zehn seiner Freunde ankarren (es empfiehlt sich also, jetzt schon den Bus zu reservieren).

Sollte gerade keine Parzelle für´s neuen Pflänzchen frei sein: macht nichts! Wird ein Bäumchen vernachlässigt, geht es ins Botanik-Nirvana ein und der Nächste kann im frei gewordenen Mutterboden buddeln.
Äh... das erklärt auch, warum ich meines eben nicht mehr fand... *hüstel*.

Wer nun denkt : moment, das kenn ich doch! Ja, auch ich habe einst ein Tamagotchi ermordet. Bin heute noch traumatisiert. :)

Freitag, 15. Februar 2008

Sportfragen!

Ausgerechnet Sport! Nuschi weiß alles. Außer Sport.
Vielleicht hätte das mal jemand >Blitz Buckler stecken sollen, bevor er heute die Mail hinter den Bus-Scheibenwischer klemmte.
Also: die EnBW hat eine neue Runde im Wissensquiz gestartet. Das läuft schon eine ganze Weile, anscheinend sind schon über 100 000 L$ ausgezahlt worden. Und jetzt ist eben Sport dran.
Es geht so: Man setzt sich auf einen Stuhl >im EnBW-Gebäude. Automatisch klappt vor dem Avatar ein Bildschirm hoch und eine (im Idealfall >schön eingefärbte) Notify-Box blendet sich ein.
Jetzt muss man nur noch die Fragen richtig beantworten.
Ja ja, sehr witzig!
Trostpreis ist 1 Linden Dollar. 10 Fragen für Nuschi, 10 L$.
Blitz - bist du so nett, und sagst bescheid, wenn ein Sachgebiet drankommt, bei dem ich auch eine Chance habe?!?!?!?!

Sonntag, 13. Januar 2008

EnBW-Trainee werden

Das sind keine Second-Life-Avatare, sondern EnBW-Trainees.
Der Unterschied ist: Avatar kann jeder, für Trainee muss man sich bewerben. Außerdem werden Trainees nicht in Lindendollar bezahlt.

>Blitz Buckler hat uns einen Zettel hinter den Scheibenwischer gesteckt: Berufseinsteiger sind morgen, Montag nachmittag, eingeladen, ab halb sechs in den >EnBW-Energy Park zu kommen. Dort können sie sich von jemandem aus der Personalabt. und einem ehemaligen Trainee erzählen lassen, wie das Traineeleben so ist.

Second Life bietet so die
Chance, sich ein bisschen zu informieren - und schon vor der eigentlichen Bewerbung einen guten Eindruck bei der Firma zu machen.
Die Veranstaltung wird auch auf die >Website übertragen. Fragen stellen kann man aber nur inworld.
Ein interessanter Versuch, SL als Kommunikationskanal zu nutzen, wir wünschen der Veranstaltung rege Teilnahme!

Samstag, 22. Dezember 2007

Schräge Inseln

Kurz vor Weihnachten hat ja keiner mehr Zeit für lange Reisen. Daher präsentieren wir heute zwei Inseln, die schnell besichtigt sind, aber trotzdem was fürs Auge bieten.
>Humo heißt die Erste. Direkt nach der Ankunft wird man saubergeduscht, begleitet von einer freundlichen belgischen Stimme (wir haben leider kein Wort verstanden). Warum? Vielleicht kriegen die Avatare so den Elektrosmog abgewaschen, der ihnen anhaftet?
Der Inselrundgang bietet dann vor allem eine Tarzanbahn und ein ebenfalls herrlich sauberes Recycling-Center.
Bevor man zum Steg zurückschreitet, empfehlen wir noch einen Blick auf den Friedhof zu werfen. Hier sind einige Größen des Popgeschäfts begraben und zwar samt ihrer Musik.Einen kurzen Flug weiter liegt die Nachbar-SIM >Nazooka. Dort herrscht das ästhetische Prinzip der Wodkaflasche, Marke >Eristoff (dem Link zu folgen lohnt sich: Der Eristoffchef ist offenbar total durchgeknallt, s.a. >bei YouTube).

Sonst nichts.
Wenn man hindurchschlendert, fallen die Flaschen nicht einmal um.

Eine schöne Aufgabe wäre es, all die verstreuten Glasflaschen einzusammeln und hinüber nach Humo zu transportieren.
Dort könnte man sie dann säuberlich nach Glas, Papieretikett, Blechdeckel und Flüssigkeit trennen und entsorgen.

[Location Scout: hallogen - danke!]

Freitag, 23. November 2007

Thomas Cook

Als familiengeführtestes Reiseunternehmen von ganz SL - und einziger Fahrtenanbieter mit Oldtimerbus - weisen wir gerne auch immer wieder auf Aktivitäten des geschätzten Wettbewerbs hin. Im Sommer haben wir die >TUI-Insel >vorgestellt, die leider bis heute meist verwaist daliegt, weil nicht viele für Avatare interessante Aktivitäten angeboten werden.
Heute zeigt Second Travel nun >Thomas Cook Island. Auch hier tobt nicht grade der >Bär, normalerweise.Die Sandburgen liegen verlassen... aber die >Website der Cooks verspricht geführte SL-Touren, und das hört sich gut an!
Man bekommt als Nicht-SL-Bewohner einen Avatar gestellt und hat dabei sogar Auswahl. Nächster Termin ist der 7. Dezember. Wir werden da wohl keine Zeit haben, weil da wieder ein Lesungstermin ist, aber vielleicht macht ja jemand aus der LeserInnenschaft mit - und berichtet uns nachher?
Kleiner Tipp: Bei der Buchung gibt man seine Mailadresse an, damit man in Zukunft mit Werbung versorgt ist. Wer also mehrere Adressen hat, ...

Donnerstag, 8. November 2007

Drei Vorträge... vier!

Second Travel konzentriert sich wieder aufs Wesentliche:
Auf virtuelles Rumflitzen mit realem Side Effect (bzw. reales Rumflitzen mit SL-Background). Hier sind die Events vom Donnerstag:

1. Anleitung "Firmenauftritt in SL"
Daniel Doege hält um 16 Uhr eine Vorlesung in der RFH. Er zeichnet verantwortlich für die Funny Frisch Insel in Second Life und erzählt im Hörsaal, wie so etwas funktioniert.
Unsere LeserInnen kennen sich schon aus...

2. Podiumsdiskussion "Onlinedurchsuchung"
Das Webportal politik.de bietet heute um 17 Uhr eine Diskussion auf ihrer Politik-Land-Insel an. Eingeladen sind die innenpolitischen Sprecher der Bundestagsfraktionen und es geht um ein für Netzbewohner sicherlich hochinteressantes Ding, nämlich den Bundestrojaner.
Hatten wir's nicht neulich auch davon?
Vier Bundespolitiker in Avatarform sind schon mal ein Vergnügen für sich, Beginn ist um 17 Uhr. Das bedeutet, man kann im Anschluss direkt weiter zu Event Nr.3

3. Vortragsreihe "Energie und Zukunft" der EnBW
Ab heute werden Energie-Experten im zweiwöchigen Rhythmus Vorträge halten und Fragen der SL-Bewohner beantworten, schreibt uns die EnBW. Den Auftakt macht um 19 Uhr Dr. Wolfram Münch, Leiter des Bereichs "Forschung, Entwicklung und Demonstration (sic!)" mit dem Thema "Wege in die Energiezukunft".
Das Thema Energie ist für SL-Bewohner interessant. Avatare bestehen schließlich in erster Linie aus elektrischem Strom. Und die Gelegenheit, bei einem Stromriesen wie der EnBW mal mit jemand anderem als der Beschwerde- und Kündigungshotline zu reden, ist doch verlockend!
Der Redner wird per Videostream zu sehen sein, also nicht als Avatar. Aber ein Moderator nimmt Fragen entgegen. Wer Journalisten kennt, sollte sie herschleppen. Heute dürfen sie bestimmt auch was fragen, anders als neulich in Berlin, als Al Gore da war...


Der Nuschi-Avatar kann leider nirgends dabei sein, weil der Nusch-Mensch zu der Zeit einen SL-Vortrag hält, und zwar vor Studenten der Visuellen Kommunikation an der Hochschule Pforzheim!
Ich freue mich aber über Kommentare! Wie war's bei all den Vorträgen heute?

[UPDATE]
In dem Gebäude der Hochschule Pforzheim hingen überall Plakate, die auf den Vortrag hinwiesen. Hier: so ist das, wenn richtige Grafiker ein Plakat machen!
(Bild anklicken zum Vergrößern)
Im Vergleich: Nuschis letztes Lesungsplakat...

Donnerstag, 18. Oktober 2007

Mitfahrzentrale.de

Heute begrüßen wir bei Second Travel herzlich die Leser des Newsletters und des Blogs von mitfahrzentrale.de, Europas größtem Vermittler von Mitfahrgelegenheiten. Nuschi ist dort seit neuestem als virtueller Fahrten- Anbieter registriert – und der Oktober ist Mitfahr- Aktionsmonat bei Second Travel!
Dies ist eine gute Gelegenheit für die Vermittlung von etwas Basiswissen über Second Life (Regelmäßige Leser mögen bitte etwas weiter unten wieder einsteigen):

SL funktioniert so ähnlich wie das Internet, nur ist alles dreidimensional. Man betrachtet also nicht Seiten und Bilder, sondern bewegt sich durch Landschaften und Gebäude. Zusätzlich kann man mit allen Anderen, die online sind, in Echtzeit kommunizieren.
Dazu benutzt man eine Art Spielfigur, einen so genannten
Avatar. Hinter etwa einem Zehntel der gut 500.000 „aktiven“, also in den letzten Wochen mindestens ein Mal eingeloggten Avatare steckt ein deutschsprachiger Benutzer. Um sich in SL zu bewegen, kann man entweder einfach herumlaufen, oder zu selbst gewählten Zielen springen. Das nennt man teleportieren. Die im SL-Programm benutzbare Suche und die Landkarte helfen beim Aussuchen dieser Ziele, außerdem bieten Websites wie diese hier die Möglichkeit, über SLurl’s direkt aus dem Web an bestimmte SL-Orte zu springen.
Der Hauptvorteil einer 3D-Internet-Simulation wie Second Life ist die einfache Kommunikation. Fragen, Angebote, Mitteilungen aller Art können direkt miteinander besprochen werden, die Benutzung von Avataren hilft dabei, sich den Gesprächspartner konkret vorzustellen. Inzwischen ist eine große Zahl von Hochschulen, Firmen, Agenturen und Privatmenschen in Second Life vertreten, um die Chancen und Probleme dieser neuen Technologie zu testen.
Da im Lauf der vier Jahre, die SL mittlerweile existiert, die Landkarte sehr groß und unübersichtlich geworden ist, steigt jetzt auch die Zahl der Hilfsangebote, sowohl
inworld wie auch außerhalb von SL. Eines davon ist dieser Blog, ein weiteres das Buch „Mit dem Bus durch Second Life“ von Martin Nusch.
Wie bei mitfahrzentrale.de angeboten, können Sie sich jetzt zusätzlich auch an den Autor wenden und nach einer Proberunde fragen. Das geht per Mail an „martynov“ bei „hotmail.de“ oder, wenn Sie sich schon bei SL eingeloggt haben, per IM an
Nuschi Martynov. Wenn ich online bin, kommt sofort Antwort. Kostet natürlich nix. Für allgemeine Fragen steht auch die Kommentarfunktion dieses Blogpostings zur Verfügung.
Sämtliche Internetseiten, die man benötigt, um sich bei SL anzumelden und mehr darüber zu erfahren, sind hier rechts in der Linkliste vermerkt, inklusive Software-Download und Accountregistrierung. (Wer vorher diese Seite hier in den Favoriten/Bookmarks speichert, findet uns nachher leichter wieder…)


Wer mal reinlesen möchte: ISBN 3-596-17848-3, für unter 8 Euro überall im Buchhandel erhältlich.

Mittwoch, 17. Oktober 2007

Schwein gehabt

Seit gestern kenne ich Ferdinand. Er ist fett, hat eine große Schnauze und sich am Ende in Luft aufgelöst. Ferdinand ist ein Schwein!

Ich traf Ferdinand beim Zocken. War nicht schwer, ihn für mich zu gewinnen. Er arbeitet in der Österreichischen Tipp3 Arena - als Glücksschwein, unterste Gehaltsstufe. Dreht Flugrunden mit Touristen. Sagt, wenn man nur genügend Runden mit ihm fliegt, kann er vom Basisschwein zum Rennschwein aufsteigen.

Habe ja ein gutes Herz und ließ mich nicht zweimal bitten. Aber, liebe Leser, ich sag´s Ihnen: Ein fliegendes Schwein zu reiten ist wie auf einem Stück Kernseife durch ein Abflussrohr zu trudeln.


Ferdinand war völlig orientierungslos. Seine Kollegen überholten uns flockig und tauchten souverän in den Parcours. Die Streckenrekorde purzelten nur so. Bloß Ferdinand flog zickzack.

Während der zweiten Runde beschlossen wir, lieber auf einen Kaffee zu Boden zu sinken. Ferdinand und ich verbrachten nette zwei Minuten beim Picknick. Dann war er plötzlich weg. Pöff. Einfach so. (Und ich durfte zu Fuß nach Haus.)


Seitdem suche ich Ferdinand. Niemand hat ihn gesehen. An seinem Arbeitsplatz las ich: "Gib auf Dein Schwein Acht!" Sollten Sie selber einmal am Schweinechallenge teilnehmen, halten Sie bitte für mich Ausschau: Ferdinand ist mollig, weiß und auf seinem Bauch steht "Lotto". Er grunzt Wienerisch.


Nachtrag: Eben besuchte ich das Oktoberfest. Nun habe ich irgendwie ein ungutes Gefühl...

Freitag, 5. Oktober 2007

Etwas von links waschen

Wäre ja noch schöner wenn man seine Jeans in Second Life jetzt von links waschen müsste. (Wer sagt eigentlich das Innen "Links" ist....auf Tara werde ich darüber nachdenken. Vielleicht.)
Nein so ist es natürlich noch nicht
Fragt man allerdings bei Leo nach einer Übersetzung von Inside out, kommt unter anderem die Übersetzung "etw. von links waschen".
Womit wir nun (was für eine Mörder Überleitung) bei meiner schnuckeligen Neuerwerbung wären.
Nein keine Jeans.

Das InsideOut von Vodafon.
Was kann das Wunderding?
Man kann Inworld Nachrichten auf das Handy von jedem Resident schicken, der sich bei Vodafone mit seiner Handynummer registriert.
Vodafone garantiert dass die Handynummern geheim(!) bleiben.
Auch telefonieren ist mit Vermittlung möglich.
Beides wurde von mir und einer nicht näher genannten Dame getestet und es geht tatsächlich einwandfrei.

Vodafone Inside Out ist bis zum 30.11.auf dem Vodafone Sim kostenlos mit einem Guthaben von 1000L$ zu haben.
Nach dem 30.11 kann eine Einzelverbindung bis zu 300L$ kosten. Also Obacht liebe Leser.

Der Hud sagt euch was ihr tun müsst um euer Handy benutzen zu können, es gibt aber auch auf dem Sim mehrere helfende Hände.
Eine davon ist: Jolanda.



Danke Dings Digital für den Tip.
Ein feines Spielzeug, zumindest in der Testphase.

Webseite InsideOut mit allen wichtigen Informationen:
http://secondlife.vodafone.com/de/default.aspx

SLurl:
secondlife://Vodafone%20InsideOut/183/182/92